KI-Tiefseeschweißen

Forscher entwickeln KI-Schweißroboter für maritime Reparaturarbeiten

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Tauglichkeit und Zukunft des KI-Unterwasserschweißens

In der finalen Projektphase wurden schließlich alle Teilsysteme und -prozesse im Unterwasser-Testbecken des DFKI in Bremen zusammengeführt und praxisgerecht getestet. Dabei wurden die vollständige KI-basierte Bestimmung der Schweißlinie, die automatisierte Planung des Schweißpfads und die abschließende Schweißung mittels UW-FCAW-Verfahrens umgesetzt, wie man wissen lässt. Demnach konnte erfolgreich gezeigt werden, dass das automatisierte Fülldrahtschweißen unter Wasser funktioniert. „Damit haben wir die Grundlage für eine weltweit neuartige Schweißtechnik geschaffen, die viel Potenzial für die maritime Wirtschaft und den Industriestandort Deutschland in sich birgt“, kommentiert Christian Koch, Projektleiter am DFKI Robotics Innovation Center. Was die Zukunft davon angehe, so möchte das Konsortium diese Ergebnisse weiter ausbauen. Im Fokus stehen dann etwa die Verbesserung der Qualität der Schweißnaht und vor allem der Praxiseinsatz im Hafenbecken. Der Einfluss von Salzwasser, der Strömung und des Wellengangs soll dann eine Anpassung der bestehenden Systeme zielsicher möglich machen. Auch steige durch den höheren Druck in der Tiefe die Anforderung an die Komponenten – etwa in Bezug auf die Dichtheit. Nicht zuletzt soll sogar noch ein Lasersystem integriert werden, das die Schlacke entfernt, die auch während des Schweißens unter Wasser entsteht.

(ID:50680642)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung