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Lissmac

Bei der Investition in eine Schleifmaschine verschiedene Aspekte berücksichtigt

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Die Anlage besitzt eine schnurlose Dickenmessung

Das erste Aggregat treibt ein Schleifband an, das hochstehende Grate entfernt und die Oberfläche glättet. Im zweiten Aggregat arbeiten oszillierende Bürsten, die sämtliche Schnittkanten zuverlässig und sauber entgraten und verrunden. Die elektromotorische Bürstenoszillation erfolgt mit 120 Hüben pro Minute. Im dritten Aggregat gibt ein Scotchband der Oberfläche den Finishschliff.

Um die Blechdicke schnell und fehlerfrei zu ermitteln beziehungsweise zu überprüfen hat Lissmac die Maschine mit einer schnurlosen Dickenmessung ausgerüstet. Sie misst die Blechdicke automatisch und sendet das Ergebnis an die Maschinensteuerung. Das verkürzt erstens das Einrichten eines neuen Auftrags und dient zweitens der Kontrolle, ob das eingestellte Programm zum aktuellen Auftrag passt.

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Die Steelmaster-Maschinen sind zudem so konstruiert, dass der Maschinenständer eine gleichbleibende Werkstückeinlaufhöhe von 1000 mm bietet. Die Aggregate sind im Maschinenoberteil installiert. Die Zustellung der Aggregate auf die Blechdicke erfolgt durch das Verstellen des Maschinen-oberteils über vier Trapezgewindespindeln sowie der separaten Feinzustellung der einzelnen Aggregate. Wenn das Schleifband verbraucht ist oder aus technischen Gründen ein Band mit einer anderen Körnung gefragt ist, lässt es sich mühelos innerhalb von wenigen Minuten austauschen. Auch der Austausch der Rundbürste lässt sich schnell erledigen. Die Tellerbürste befindet sich in einer Kassette, die in das Bürstenaggregat eingeschoben beziehungsweise aus ihm herausgeholt werden kann. Bei Bedarf lässt sich die Tellerbürste durch eine Rundbürste ersetzen. Sie passt in die gleiche Kassette.

Für das Nassschleifen sorgen Sprühdüsen vor und hinter jedem Aggregat. Das Wasser, in der Regel eine Emulsion, wird in der Wasserwanne aufgefangen, über eine maschinenintegrierte Bandfilteranlage und einen zusätzlichen Bypass-Feinstfilter gereinigt und wieder dem Prozess zugeführt. Fürs Hochleistungsschleifen ist in die SMW 535 eine zusätzliche Pumpe eingebaut, die über Wasserspritzdüsen zusätzlich Prozesswasser an die Aggregate führt.

Nassbearbeitung schützt vor Brand und Explosion beim Aluminiumschleifen

Durch die Nassbearbeitung wird insbesondere die Brand- beziehungsweise Explosionsgefahr beim Schleifen von Aluminiumblechen ausgeschlossen. Gespeist aus einem 480 l großen Emulsionstank schließt die große umlaufende Prozesswassermenge nicht nur Brandgefahren aus, sie spült die Späne schnell aus dem Arbeitsraum und verhindert die Entstehung von gesundheitsgefährdenden Stäuben. Das heißt, auch beim Öffnen der Maschine, beispielsweise zum Werkzeugtausch, wird der Bediener keinerlei Staubbelastung ausgesetzt.

Das schnelle Wegspülen der Späne bewirkt zudem beste Finish-Ergebnisse. Mit geeigneten Schleifmitteln geht es sogar in den Hochglanzbereich. Weil das Kühlmittel alle Partikel des vorherigen Schleifprozesses wegspült, ist eine Verschmutzung der Werkstücke durch Materialverschleppung ausgeschlossen. Deshalb ermöglicht diese Maschine die problemlose Wechselbearbeitung von unterschiedlichen Blechmaterialien. So kann der Materialfluss restriktionsfrei gestaltet werden. Trotz der Nassbearbeitung kommen alle Blechteile trocken aus der Maschine. Nach dem Passieren der Quetschrollen, die eine Vortrocknung bewirken, werden die Teile an einem Heißlüfter vorbeigeführt. Dabei werden die Teile so getrocknet, dass keinerlei Flecken die Oberflächengüte eintrüben und kein Staub auf der Oberfläche bleibt.

Bei KWM Weisshaar gilt: Qualitätsfertigung ist immer auch eine Funktion der Sauberkeit. Deshalb wurde die SMW auch mit einer integrierten Druckwasserspüleinrichtung ausgestattet. So lässt sich die Maschine nach Bedarf und nach jedem Einsatz auch problemlos reinigen.

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