Gespräche im Gange EU und China wollen keinen Handelskrieg

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Im Streit um Exportkontrollen für seltene Erden und Permanentmagnete sei China offensichtlich zu Zugeständnissen an die EU bereit, wie sich jetzt zeige ...

Maros Sefcovic ist EU-Handelskommissar. Er hat nun mit Chinas Handelsminister Wang Wentao zum Thema Handelskriegvermeidung gesprochen. Wie es aussieht, nähern sich beide Handelsregionen einander an. Noch im Herbst sollen einige Punkte der Möglichkeiten umgesetzt sein ...(Bild:  EU)
Maros Sefcovic ist EU-Handelskommissar. Er hat nun mit Chinas Handelsminister Wang Wentao zum Thema Handelskriegvermeidung gesprochen. Wie es aussieht, nähern sich beide Handelsregionen einander an. Noch im Herbst sollen einige Punkte der Möglichkeiten umgesetzt sein ...
(Bild: EU)

EU-Handelskommissar Maros Sefcovic informierte nach Gesprächen mit Chinas Handelsminister Wang Wentao, dass dieser zugesichert hat, dass die bestehenden Exportkontrollen die Lieferketten der EU nicht beeinträchtigen werden. Beide Seiten starteten auch neue Handels- und Investitionskonsultationen, um damit grundlegende Handelskonflikte zu entschärfen, wie es weiter heißt. Zur Erinnerung: Die Exportkontrollen für seltene Erden und leistungsstarke Magnete hatte China nach Zoll-Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump eingeführt. Die Maßnahme trifft aber im Prinzip die ganze EU. Um die Lage zu entspannen, soll es nun konkrete Arbeiten zu den Themen Ausgewogenheit von Handel und Investitionen, Exportkontrollen, geistige Eigentumsrechte und zu einer Reform der Welthandelsorganisation (WTO) geben.

China und die EU wollen mehr Transparenz bei Handelsströmen

Sefcovic erklärte dazu, dass die Handelsbeziehungen mit China nun ausgewogener werden müssen. Chinas Exporte in die EU steigen parallel dazu weiter, während der Marktanteil europäischer Unternehmen in China schrumpft. Dieser Trend, erklärt Sefcovic, ist nicht nachhaltig und der Status quo ist keine Option. Der Zeitplan sehe nun vor, dass noch bis Oktober konkrete Ergebnisse vorlägen. Der Handelskommissar will dann im Herbst nach Peking reisen, um die Fortschritte zu bewerten. In der EU wurden zuletzt unter anderem neue Zusatzzölle auf Importe aus China erwogen, wenn es bei den schwelenden Handelskonflikten zu keiner Annäherung kommen. Auch wollen beide Seiten einen Überwachungsmechanismus zur Kontrolle von Handelsströmen einrichten.

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