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Beim Clinchen in nur einem Pressenhub Mehrpunktverbindungen realisieren
Diese ist mit der Tox-Rundpunkt-Blechverbindung möglich. Sie hat unter anderem den großen Vorteil, dass in nur einem Pressenhub auch Mehrpunktverbindungen realisierbar sind. Folgerichtig war es die Forderung des Kunden, aus einer Hand die komplette Prozesslösung zu erhalten – und zwar inklusive Qualitätssicherung. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Zulieferunternehmen, dem direkten Ansprechpartner vor Ort, Tox Pressotechnik S.R.L. in Bresso (Italien), sowie der Zentrale in Weingarten wurde eine technologisch und fertigungstechnisch optimale Komplettlösung kreiert, die aus folgenden Komponenten besteht:
- dem C-Gestell-Pressensystem der Baureihe PC,
- einem pneumohydraulischen Antriebszylinder Tox-Kraftpaket der Baureihe Line-Q-S,
- dem Steuerungssystem der Baureihe STE,
- dem Prozess-Monitoringsystem CEP,
- dem Vierfach-Mehrpunkt-Werkzeugsystem CMW,
- einem Barcode-Scanner und
- einem werkstückspezifischen Schiebetischsystem mit Werkstückaufnahme.
Mit Standardkomponenten zur individuellen Presseneinheit
Bis auf das Mehrpunkt-Werkzeugsystem und den Schiebetisch mit Werkstückaufnahme handelt es sich um standardisierte Komponenten aus dem Lieferprogramm von Tox Pressotechnik. Als Basis dient die C-Gestell-Presse vom Typ PC für maximal 150 kN Presskraft, die sich durch ihre kompakte und robuste Schweißkonstruktion, minimale Aufbiegung und Ausrüstung mit einem schlanken Tox-Antriebszylinder auszeichnet. Komplettiert wird das System durch den Antriebszylinder Line-Q, der Presskräfte bis maximal 133 kN sowie bei einem Hub von 100 mm einen Krafthub von 12 mm aufweist. So steht letztendlich eine universell nutzbare Presseneinheit zur Verfügung.
Die STE-Sicherheitssteuerung übernimmt die komplette Steuerung und Überwachung. Sie ist auch für die Funktion und Überwachung der Sicherheitslichtschranken und für die Verriegelung von zwei Arbeitsraum-Zugangstüren zuständig. Die Überwachung und Dokumentation des Clinch-/Pressvorgangs übernimmt das Prozessmonitoringsystem CEP. Um die auf jedem Werkstück angebrachten Barcodes zu lesen und die korrekte Positionierung des Werkstücks in der Aufnahme zu erkennen, sind außerdem ein Barcodelesesystem und ein Sensor installiert. Über das Einlesen und Quittieren des Barcodes sowie das Einfahren des Schiebetisches beziehungsweise das Herausziehen der Hand lässt sich der Clinchprozess starten. Er läuft dann vollautomatisch ab und endet mit der Dokumentation der Prozessdaten.
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