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Bis zu acht Messgeräte können verbunden werden. Somit können vor allem große Bauteile schneller vermessen und die Zykluszeit reduziert werden. Kollisionen zwischen den Messgeräten oder zwischen Taster und Basisplatte desselben Messgerätes werden sicher verhindert. Die Kollisionsvermeidung basiert auf mitlaufenden Sicherheitszonen, welche automatisch um die Tasterkonfiguration und die Messgerätekomponenten berechnet werden. Nähern sich zwei Systemkomponenten auf die einstellbare Sicherheitsdistanz, dann werden die Messgeräte gestoppt. Das Ein-/Ausschalten dieser Funktion kann einfach im Metrosoft Quartis Messprogramm aufgezeichnet werden. Die Qualitätssicherung des Vorseriencenters der Volkswagen AG in Wolfsburg hat zum Beispiel mit den RAX Horizontalarm Messgeräten von Wenzel eine passende Lösung realisiert. So wurde die RAX in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden entwickelt und wird inzwischen als Standard angeboten. Um Qualität, Produktivität und Prozesseffizienz stetig zu verbessern, musste bei Volkswagen bereits in der Entwicklungsphase sichergestellt werden, dass jedes Automobil des Volkswagen-Konzerns messbar ist. Dies gilt für die komplette Marken- und Variantenvielfalt, vom Dach bis zur Bodengruppe. Nach einem intensiven hausinternen Auswahlverfahren entschied sich Volkswagen für die Neuentwicklung von Wenzel. Entstanden ist die RAX, das neuste CNC Horizontalarm-Messgerät von Wenzel. Stolz ist man bei Wenzel darauf, dass die RAX genauer wurde als gefordert und trotz des hohen Z-Bereichs genauer als vergleichbare kleinere Messgeräte misst. Der Grenzwert der Längenmessabweichung MPEE wurde mit 40 + L/40 µm spezifiziert. Die Koordinatenmessmaschine ist für den Einsatz von schaltenden, scannenden und optischen Messsystemen geeignet.
Qualitätssicherung des Vorseriencenters der Volkswagen AG
Die RAX bietet bereits in der Standardausführung einen sehr großen Messbereich von 3100 mm in der Z-Achse. Je nach Tastsystem beginnt der Messbereich in Z ab 70 mm über der Basisplatte. Dies bedeutet, dass der Messarm unter das Fahrzeug in Straßenniveau gefahren werden kann. Die Y-Achse hat eine Länge von 1600 mm in der Simplex- beziehungsweise 3000 mm in der Duplexversion. Durch den spiegelbildlichen Aufbau der Duplexversion wird der Messbereich in der X-Achse bestmöglich ausgenutzt. Bei Volkswagen beträgt die X-Achse 6000 mm, da die Fundamentgruben der alten Anlagen benutzt wurden. Wenn erforderlich, können auch wesentlich längere Mehrständeranlagen realisiert werden.
Ausgestattet ist die RAX mit hochgenauen Linearführungen in allen Achsen. Diese gewährleisten eine gute Lebensdauer und Steifigkeit. Die X-Achsenführung ist bodeneben in die Basisplatte integriert und befahrbar abgedeckt. Durch diese Bauweise können, trotz des begrenzten Platzes des Messraums, Fahrzeuge auf die RAX gefahren werden. Das Messgerät ist von allen Seiten perfekt zugänglich, sowohl für Mess- als auch für Wartungsaufgaben. Alle relevanten Bauteile können mit wenigen Handgriffen entfernt und wieder angebracht werden. Das verkürzt die Wartungszeiten und erhöht die Verfügbarkeit der Koordinatenmessgeräte. „Inzwischen arbeiten wir drei Jahre mit den RAX Messgeräten und sind damit sehr zufrieden“, erklärt Hans-Jürgen Bach, Leiter QS-Vorseriencenter bei der Volkswagen AG in Wolfsburg. „Wichtig war für uns auch, dass wir das komplette Dienstleistungsportfolio aus einer Hand bekommen.“
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