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Doch auch im Systemmanagement erschließen sich Vorteile. So wird die Arbeit durch die Start-up-Tools deutlich vereinfacht. Fein beispielsweise hat die Normteile mithilfe dieser Toolbox neu konfiguriert und angebunden.
Nach der Konstruktion einzelner Teile lassen sich diese mit Pro/Mechanica berechnen. Neben einfachen Festigkeitsanalysen hilft das System den Elektrowerkzeugspezialisten unter anderem auch bei stationären Temperaturfeldberechnungen, Modalfeldanalysen oder nicht linearen Kontaktanalysen.
Direkte Kopplung der technischen und kaufmännischen IT
Für die Mehrkörpersimulation setzt Fein über eine Schnittstelle Hyperworks ein. Sind die Teile und Baugruppen schließlich erprobt und optimiert, kann die Übergabe an die Fertigung erfolgen. Dabei unterstützt die Kopplung von CAD und ERP über mySAP-PLM, womit eine klare Kopplung der technischen und kaufmännischen IT ohne Zwischenschicht gegeben ist.
Für die Fertigung wird das CAM-System Hypermill verwendet, das allerdings noch nicht direkt in Creo Elements/Pro integriert ist. In Zukunft wird dies wahrscheinlich über eine Schnittstelle gelöst werden, da PTC die Direktintegration abgekündigt hat.
Der umfassende Ansatz, IT-Systeme einzusetzen, um die gesamte Engineering-Prozesskette abzudecken und an SAP anzubinden, gilt als vorbildlich. Creo Elements/Pro, die Start-up-Tools und Pro/Mechanica, wie auch die Workstations im Engineering-Umfeld werden von Inneo geliefert und betreut. Bereits dessen Vorläuferunternehmen, Rand Technologies, war bei Fein bekannt und hat sich dort Vertrauen erworben.
* Karl Obermann ist Fachjournalist in 90613 Großhabersdorf
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