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Matrixorganisation

Diener vieler Herren – Wie man die Matrix in Gang setzt

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Ein Manager ohne direkte Weisungsbefugnis hat in der Regel keine Chance, sich gegen die disziplinarischen Vorgesetzten durchzusetzen. Um seine Ziele dennoch zu erreichen, sollte er die Kategorie des Entweder-oder meiden und anstatt dessen im Sinne eines Sowohl-als-auch argumentieren. Er stellt daher die Frage, wie beide Anforderungen gemeinsam erfüllt werden können – die meist kurzfristig zu erzielenden Projektergebnisse und die langfristige, eher strategische Entwicklung in der Linie. Dabei muss seine unbeugsame Absicht deutlich zum Ausdruck kommen. Indem er seine Anforderung als eine besonders hohe kennzeichnet, die die vielzitierte Extrameile erfordert, wertet er sie und die Mitarbeiter, die sie erledigen sollen, auf.

Die richtigen Standpunkte als zentrale Erfolgsfaktoren

Selbstverständlich gibt es auch objektive Hürden bei der Einhaltung von Terminen. Die Konsequenz in der Umsetzung hängt aber viel stärker davon ab, wie vorausschauend und systematisch der oder die Projektmitarbeitende sich für die verlässliche Umsetzung der Anforderungen einsetzt. Dabei sind die zentralen Erfolgsfaktoren weniger die objektiven Bodenpunkte, sondern die richtigen Standpunkte.

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Führungskräfte in der Matrix sollten sich bewusst sein, dass häufig nicht Zuversicht und Motivation am Anfang stehen, sondern Skepsis und Zweifel. Wenn alle Beteiligten sich konsequent für Tun entscheiden und sich Fortschritt und Erfolge einstellen, dann kommen Zuversicht und Motivation oft ganz von selbst – nicht umgekehrt.

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