2D-Schneiden

Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit beim Laserstrahlschneiden

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Das Ergebnis sind neue Produktionsformen, die effizient mit kleineren Losgrößen und geringeren Lagern arbeiten. Für eine solche hochvariable Fertigung ist die Laserschneidmaschine per se ein ideales Mittel, da sie völlige Freiheit bei den zu produzierenden Konturen ermöglicht. Was an Nebenzeiten übrig bleibt, sind Rüstaufwendungen, Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie Wartezeiten, die aufgrund von internen Limitierungen bei der Arbeitsorganisation entstehen können.

Ein typisches Beispiel dafür ist der Schneidkopfwechsel. Dieser bindet zunächst direkt Maschinen- und Personalkapazität. Zusätzlich entsteht bei jedem Kopfwechsel immer auch Wartezeit, da es real unmöglich ist, die Arbeitsinhalte von Bediener und Laserschneidmaschine so zu steuern, dass beide stets genau gleichzeitig mit produktiven Aufgaben fertig sind. Also wartet vor einem Schneidkopfwechsel entweder die Laserschneidmaschine auf den Bediener oder der Bediener auf die Fertigstellung des Programms – eine wiederkehrende Form von Verschwendung.

Lösungen sind heute in Form von Ein-Schneidkopf-Strategie und automatischem Düsenwechsler verfügbar, und das nicht erst bei High-End-Maschinen. Auch die Trulaser 3030 Neu wurde Ende letzten Jahres mit diesen Funktionen vorgestellt. Die Einsparmöglichkeiten summieren sich dabei typischerweise auf einige hundert Stunden pro Jahr.

Moderne Laserschneidmaschinen erfüllen Total-productive-maintenance-Vorgaben

Gerade bei flexibel arbeitenden Betrieben ist das Potenzial solcher Lösungen deutlich höher als jenes, das sich aus einer Reduzierung der Teilezeiten ergibt. Ergänzt wird es durch eine effiziente Wartung und Reinigung. Heutige Maschinen folgen den Richtlinien von Total-productive-maintenance-Vorgaben typischer Produktionssysteme und erlauben eine schnelle und fehlerfreie Wartung. Kernpunkte sind die Bündelung von Einzelpunkten zu Blöcken und die visuelle Führung des Bedieners sowie eine gute Zugänglichkeit.

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