Penn Engineering Einpress-Schwerlastbolzen mit großem Kopf zur Vermeidung von Blechverzug

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Penn Engineering bietet hoch belastbare PEM-Bolzen vom Typ THFE, die sich dauerhaft als robuste Befestigungslösungen in dünnen Metallblechen verankern lassen. Sie sind eine Alternative zu Schweißbolzen für anspruchsvolle Anwendungen, bei denen eine hochfeste Verbindung benötigt wird.

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Die Bolzen lassen sich einfach und schnell mit beliebigen Standard-Presswerkzeugen installieren.
Die Bolzen lassen sich einfach und schnell mit beliebigen Standard-Presswerkzeugen installieren.
(Bild: Napier)

Dank ihres vergrößerten Kopfdurchmessers lassen sich axiale Kräfte auf eine größere Fläche verteilen. Nach Unternehmensangaben verringert dies die Druckspannungen im tragenden Blech und erhöht die Durchzugsfestigkeit, sodass das Gewinde voll belastet werden kann. Außerdem können über das Bolzenkopfdesign größere Löcher bei den zu verschraubenden Gegenblechen verwendet werden. Die Bolzen lassen sich einfach und schnell mit beliebigen Standard-Presswerkzeugen installieren. Sie werden in ein Aufnahmeloch im Werkstück positioniert und mit ausreichender Kraft verpresst. Der Werkstoff im Bereich der Bohrung wird verdrängt und fließt durch Kaltverformung in den Hintersich unterhalb des Bolzenkopfes. Der Bolzen verankert sich somit im Blech. Einpressbolzen der Typenreihe THFE lassen sich zuverlässig in Stahl- oder Aluminiumbleche ab einer Dicke von 0,8mm/0,031" mit einem Härtewert bis maximal HRB 85 und maximal HB 165 einbringen. Verfügbare Gewindegrößen sind M6 bis M8 beziehungsweise ¼-20 bis 5/16-18. Die Bolzen sind standardmäßig in Längen bis 50mm/2" erhältlich.

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