Schwache Geschäfte in der EU haben die deutsche Exportbilanz im Februar belastet, wie die dpa erfahren hat. Aber das Blatt könnte sich wenden ...
Langsam scheinen sich die Räder der Konjunktur für Deutschland wieder schwungvoller zu drehen. Zwar gibt es noch Betrübnis im Außenhandel, aber die Industrieproduktion erholt sich, wie die dpa von Experten erfahren hat. Hier einige Details zur Lage ...
(Bild: nikkytok - stock.adobe.com)
Der Wert der gesamten Warenausfuhren sank demnach im Vergleich zum Januar um zwei Prozent, wie das Statistische Bundesamt gestern anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Verglichen mit dem Vorjahresmonat verringerten sich die Exporte um 4,4 Prozent auf 132,9 Milliarden Euro. Bei den Importen wurde innerhalb eines Jahres ein Minus von 8,7 Prozent auf 111,5 Milliarden Euro verzeichnet. Der deutsche Außenhandel bleibt folglich unter Druck, kommentierte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Dirk Jandura. Im Februar gingen kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von
72,9 Milliarden Euro in die EU-Mitgliedstaaten – die wichtigste Absatzregion für „Made in Germany“. Das waren aber 3,9 Prozent weniger als im Januar.
Deutscher Außenhandel hofft auf US-Geschäft ...
Die Exporte in Länder außerhalb der EU stiegen dagegen leicht um 0,4 Prozent auf 60 Milliarden Euro. Ein deutliches Plus von 10,2 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro gab es im Handel mit den USA. Die Ausfuhren nach China sanken binnen Monatsfrist um 0,6 Prozent auf acht Milliarden Euro. Die Volksrepublik ist nach den USA der wichtigste Einzelmarkt für deutsche Exporte. Außenhandelspräsident Jandura beklagt: „Die sinkende Wettbewerbsfähigkeit, der Zuwachs von Handelshemmnissen und Protektionismus sowie lokale Zertifizierungsvorgaben machen unseren Exporteuren und Außenhändlern weiterhin das Leben schwer.“ Einziger Hoffnungsschimmer bleibe das US-Geschäft. Bei aller US-Euphorie dürfe man aber den heimischen Markt, die EU, nicht vergessen. Sie sei bei aller Kritik das Beste, was der deutsche Außenhandel habe. Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hellte sich auch zuletzt merklich auf. Die Ifo-Exporterwartungen stiegen im März auf minus 1,4 Punkte nach minus 7 Punkten im Februar. „Der Welthandel dürfte in den kommenden Monaten anziehen“, glaubt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. Die deutsche Exportwirtschaft hofft davon zu profitieren.
Die deutsche Industrie produziert immerhin mehr ...
Gute Nachrichten kommen wenigstens von der Industrieproduktion, die auch Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Konjunkturflaute in Deutschland wecken. Denn die deutsche Industrie steigerte nach einer schwachen Entwicklung 2023 im laufenden Jahr den zweiten Monat in Folge ihre Produktion. Verglichen mit dem Vormonat erhöhte sich die Gesamtherstellung im Februar um 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt analysierte. Der Zuwachs im Januar fiel zudem etwas besser aus als bisher gedacht. Mit den Zahlen verfestigten sich die Anzeichen für ein allmähliches Ende der Schwächephase, so das Bundeswirtschaftsministerium aus Berlin. Im vergangenen Jahr hatte sich die Industrie nämlich sehr schwach entwickelt. Die Warenherstellung war lange Zeit rückläufig. Gründe waren vor allem die immer noch erhöhten Energie- und Rohstoffpreise sowie die in Teilen schwache Auslandsnachfrage.
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