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Die Wahl, Orbitalschweißen oder Schweißen am drehenden Werkstück, richte sich nach der Aufgabenstellung. Dabei entschieden Brennerposition und Verfahrensvariante über die Dicke der einzelnen Schweißraupen und damit über die Produktivität.
Schweißköpfe mit symmetrischen Drahtzuführungen schweißen Fallnähte und Steignähte
Bestimmte Legierungen gestatteten ausschließlich das Schweißen von Fallnähten, andere nur das von Steignähten. Die Lösung seien Schweißköpfe mit symmetrischen Drahtzuführungen vor und hinter dem Brenner zum Schweißen in beide Richtungen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausführungen war das Vorstellen der drei unterschiedlichen Engspalt-Schweißtechniken: Strichraupen mit einer Schweißraupe pro Lage und Brenner- beziehungswweise Werkstückumlauf. Oder alternativ zwei Strichraupen nebeneinander, sobald Nahtvorbereitung oder Positionierung die notwendigen engen Toleranzen von wenigen Zehntel mm für eine Strichraupe pro Lage überschreiten, Gleiches gilt, wenn Eigenschaften eines empfindlichen Grundwerkstoffs begrenzte Schrumpfspannungen erfordern oder die notwendige Streckenenergie bei einer Raupe zum Aufschmelzen beider Werkstückkanten zu hoch ist.
WIG-Engspaltschweißen mit gependelter Elektrode für große Wandstärken
Das WIG-Engspaltschweißen mit gependelter Elektrode ist gut geeignet bei sehr großen Wandstärken von 150 bis 200 mm. Insbesondere, wenn für das Fügen mit einer Strichraupe pro Lage notwendige Randbedingungen wie Genauigkeit der Nahtvorbereitung, Beherrschung des Schrumpfprozesses, Konstruktion des Brenners, nicht mit vertretbarem Aufwand erfüllt werden können.
Die dazu benötigte Gerätetechnik wird allerdings sehr viel komplexer und schwerer, kündigte der Polysoude-CEO an. Damit könne sie nur bei entsprechend groß ausgelegten Anlagen präzise positioniert werden.
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