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Pulverlackieren

Fehler beim Pulverlackieren durch Kenntnisse im Gesamtprozess vermeiden

| Autor/ Redakteur: Stéphane Itasse / Stéphane Itasse

Kostspielige Fehler bei einer Pulverbeschichtung treten meist an der Lackierkabine auf. Schuld daran ist erfahrungsgemäß die unzureichende Kenntnis des Gesamtprozesses, wie die Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. (DFO) mitteilt.

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Teilnehmer des Praxislehrgangs Pulverlackieren sollen lernen, wie sie teure Fehler vermeiden können.
Teilnehmer des Praxislehrgangs Pulverlackieren sollen lernen, wie sie teure Fehler vermeiden können.
( Bild: DFO )

Aus diesem Grund veranstaltet die Gesellschaft einen Praxislehrgang Pulverlackiertechnik am 11. und 12. März 2014 in Erkrath. In einem theoretischen und einem praktischen Teil vermittle die Schulung das Know-how, um Beschichtungsfehler zu vermeiden und Prozesse zu optimieren.

Neue Möglichkeiten beim Pulverlackieren sorgen auch für neue Herausforderungen

Die Vielfalt der kreativen Möglichkeiten bei der Pulverbeschichtung ist in den letzten Jahren enorm gestiegen, wie es heißt – und damit auch die Anforderungen an die Beschichtungsqualität. Sie mache eine optimale Verarbeitung der Pulverlacke und fehlerfreie Beschichtung unterschiedlichster Substrate erforderlich. Dies setze jedoch Kenntnisse über den Gesamtprozess voraus. Die Erfahrung zeige allerdings, dass es gerade an der Pulverlackierkabine immer wieder zu Fehlern kommt, die meist hohe Folgekosten verursachen.

Theoretisches Wissen und praktische Erfahrungen, um Pulverbeschichtungen prozesssicher und effizient durchzuführen, soll der von der DFO veranstaltete Praxislehrgang Pulverlackiertechnik vermitteln. Bei der Schulung stehen unter anderem folgende Themen auf dem Programm:

  • Zusammenhänge zwischen Hochspannung und Aufladung,
  • Funktionsweise und Aufbau von Zerstäubern sowie
  • Wartung von Zerstäubern und die Auswirkungen einer fehlenden Wartung auf das Lackierergebnis.

Erklärt würden auch elektrostatische Grundbegriffe wie Umgriff, Kantenaufbau und Rücksprüheffekt. Lackierprobleme, die aufgrund der Kornverteilung (Feinkornkornanteil) beispielsweise zu einem fehlenden Schichtaufbau oder „Spuckern“ führen, sollen ebenfalls thematisiert werden. Ein weiterer Programmpunkt sei die richtige Bedienung und Steuerung von Automatikanlagen. Dabei gehe es um die Sinuskurven-Problematik, Bahnüberlappung, Pistolenanordnung, den Ein- und Ausschaltzeitpunkt der Lackierpistole auf dem Hubgerät und Weiteres. Darüber hinaus beschäftige sich die Schulung mit der Aushärtung von Pulverlacken unter verschiedenen Gesichtspunkten wie Ofenkurven oder der Aushärtung matter Pulver. Der Nutzen von Checklisten für sicherere Pulverbeschichtungsprozesse soll ebenfalls vorgestellt werden.

Lehrgang legt Schwerpunkt auf die Praxis des Pulverlackierens

Der Praxislehrgang richtet sich an Pulverbeschichter ohne oder nur geringer Erfahrung im Bereich der Prozessoptimierung, wie der Veranstalter mitteilt. Um ausreichend Zeit für praktische Versuche und das Sammeln von Praxiswissen zu haben, sei der theoretische Teil des Lehrgangs bewusst knapp gehalten. Dies trage ebenso wie die auf maximal 15 Personen begrenzte Teilnehmerzahl dazu bei, umfangreiches Know-how zu vermitteln. Weitere Informationen und Anmeldung.finden Sie auf der DFO-Website.

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