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Werkzeugmaschinen

Feinmechanikspezialist Deckel firmiert künftig als Isog

| Redakteur: Peter Königsreuther
Martin Sackmann, kaufmännischer Geschäftsführer bei Isog:„ Die Kunden sollen mithilfe unserer neuen Ausrichtung stärker mit uns verzahnt werden, ihre Wünsch auch mit Blick auf die Zukunft erfüllt bekommen aber auch unsere Technik besser verstehen lernen.“
Martin Sackmann, kaufmännischer Geschäftsführer bei Isog:„ Die Kunden sollen mithilfe unserer neuen Ausrichtung stärker mit uns verzahnt werden, ihre Wünsch auch mit Blick auf die Zukunft erfüllt bekommen aber auch unsere Technik besser verstehen lernen.“
( Bild: Königsreuther )

Augsburg (pk) – Aus vertragsrechtlichen Gründen nennt sich der oberbayerische Feinmechanikspezialist Michael Deckel künftig Isog. Der gewählte Name ist ein Kunstprodukt, das international verständlich und aussprechbar sein soll. Zusammen mit einem neuen Logo stehe Isog auch für eine ganz neue Firmenphilosophie. Wie während einer Pressekonferenz auf der Schleiftechnikmesse Grindtec in Augsburg verkündet wurde, steht Isog für innovative Schleiflösungen und eine Philosophie, die frischen Wind in die Firmensegel bringen soll.

Die Weilheimer wollen sich künftig stärker an den Kunden und deren Wünschen orientieren. Dazu wurde, wie die beiden Geschäftsführer Martin Sackmann (Kaufmännischer Bereich) und Thomas Seyßler (Technik) in Augsburg betonten, die Kundenbetreuung verbessert.

Erste Änderungen an den Produkten machten dies bereits deutlich: Jetzt hat man auch die Fanuc-Steuerungen ins Produktportfolio aufgenommen. Wie Sackmann erklärte, gehört der Rundlaufoptimator Air für höchste Genauigkeit bei großen Schaftwerkzeugen dazu. Außerdem hat sich Isog entschieden, nach und nach alle Maschinen – zusätzlich zu den mit einer NUM-Steuerung und -Software ausgestatteten Maschinen – auf eine Fanuc-Steuerung mit MTS-Software umzustellen.

Die Steuerung vom Typ 31-i-B5 sei ebenso zuverlässig wie leistungsstark. Die erreichbare Oberflächenqualität soll sich laut Seyßler im Vergleich zum bisherigen Niveau mindestens verdoppeln.

In einem ersten Schritt wurden bereits zwei Deckel-Klassiker mit der neuen Steuerung ausgerüstet: das Werkzeugschleifzentrum S20 sowie die Allround-Maschine Fortis zum Nachschärfen oder für Fertigungsaufgaben. Beide Anlagen waren auf dem Grindtec-Stand zu sehen.

Wie es weiter heißt, werden alle Maschinen in Weilheim von einem besonders erfahrenen Team montiert, das im Vorfeld alle Anlagen und Montagebesonderheiten auf Herz und Nieren kennenlernen konnte. Durch diese besondere Kompetenzbündelung der Montage sei die Halbierung der bisherigen Toleranzfelder bei den beweglichen Systemen gelungen, so Sackmann. Die Einzelbauteile stammen von ausgewählten Lieferanten.

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