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Jenoptik auf der Laser - World of Photonics

Femtosekunden-Laser für präzise Mikro-Materialbearbeitung

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Hoher Invest, aber schneller Erfolg

Trotz hoher Kosten der Femtosekundentechnik lassen sich Fertigungsprozesse wirtschaftlich realisieren, weil aufwendige Nachbearbeitungsschritte entfallen können. Die tatsächlich auf dem Werkstück nutzbare Laserleistung wird durch Wärmeakkumulation und die damit einhergehende Qualitätsverschlechterung begrenzt, weshalb die Prozessstrategie eine besonders wichtige Rolle spielt. Positiv für die Produktivität ist, dass mit Femtosekunden-Pulsen in etwa zwei- bis dreifach höhere Abtragsraten als mit Pikosekunden-Pulsen gleicher Pulsenergie erzielt werden, und dass die erzielbare Bearbeitungsqualität nochmals höher ist.

Der Scheibenlaser und seine Vorteile

Diodengepumpte Femtosekunden-Scheibenlaser, wie der JenLas® femto 10 von Jenoptik, sind für die industrielle Mikromaterialbearbeitung besonders geeignet, weil sie eine hervorragende Strahlqualität bei den typischerweise benötigten Pulsenergien (einige 10 bis rund 100 µJ) und Pulswiederholfrequenzen (einige 10 bis einige 100 kHz) liefern. Dafür sorgt die gute Kühlanbindung der dünnen Laserscheiben, mit der, besser als bei konventionellen Stab- oder Slablasern, eine Phasenfrontstörung im Strahl und die damit verbundene Strahlqualitätsminderung vermieden wird. Ebenfalls vorteilhaft ist die Unempfindlichkeit der Scheibenlaser gegenüber Rückreflexen. Mit dieser Technologie wird heute der zuverlässige 24/7-Betrieb in Industrieumgebungen realisiert. Ausstattungsmerkmale wie ein schneller Strahlmodulator für das Puls-Picking bis herab zum Einzelpuls oder ein Frequenzverdopplungsmodul zur Infrarot-Grün-Umwandlung gehören heute zum Standard und bieten Flexibilität für variierende Anwendungen.

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