Schweißtechnik/Batterieladesysteme/Solarelektronik Fronius steigert Umsatz um 52%
Mit 499 Mio. Euro Umsatz und knapp 600 neuen Mitarbeitern hat die Fronius International GmbH, Wels (Österreich), 2010 eines ihrer erfolgreichsten Geschäftsjahre verzeichnet. Mit der Gründung weiterer Tochtergesellschaften hat das Unternehmen laut eigener Mitteilung auch international kräftig expandiert.
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Der oberösterreichische Anbieter von Batterieladesystemen, Schweißtechnik und Solarelektronik bilanziert im Geschäftsjahr 2010 mit 499 Mio. Euro Umsatz. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 52% gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen ist mit knapp 600 Neuzugängen im Jahr 2010 auf 3250 Mitarbeiter gewachsen. „Diese Bilanz lässt sich unter anderem auf die weltweite Erholung der Automobilindustrie und das starke Wachstum vieler Solarmärkte zurückführen“, sagt Otto Schuster, Geschäftsleitung Marketing und Vertrieb. Zum Ertrag machte das Unternehmen keine Angaben.
Wachstum von Fronius macht viele Erweiterungen nötig
Die Exportquote des Unternehmens liegt bei 94,9%. Daher hat Fronius im abgelaufenen Geschäftsjahr weitere Vertriebstöchter in Australien, Großbritannien, der Türkei gegründet. Aktuell ist das Unternehmen mit 17 internationalen Gesellschaften sowie Vertriebspartnern und Repräsentanten in mehr als 60 Ländern aktiv, heißt es.
Das starke Wachstum erfordert die Erschließung neuer Flächen für sämtliche Geschäftsbereiche, wie Fronius berichtet. Neben der Erweiterung des Produktions- und Logistikstandortes Sattledt und des Vertriebsstandortes in Wels entsteht in Thalheim eines der größten österreichischen Forschungs- und Entwicklungszentren. International wird in Frankreich an einer neuen Landeszentrale gebaut, der Produktionsstandort Krumau in Tschechien erweitert und in Kanada wurde eine Produktionsstätte für Solarwechselrichter realisiert.
Starke Forschung und Entwicklung soll Vorsprung von Fronius sichern
Eine schlagkräftige Forschungs- und Entwicklungsabteilung hält Fronius für wichtig, um seinen technischen Vorsprung auszubauen. Die Zahl der aktiven Patente liege bei mittlerweile 737. Mit Ende des abgeschlossenen Geschäftsjahres arbeiteten 392 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung, knapp 10% mehr als noch im Jahr zuvor.
Der positive Trend wird sich 2011 fortsetzen, wie das Unternehmen erwartet. „Gerade der Aufschwung in der Automobilindustrie birgt große Chancen für die Sparte Schweißtechnik. In der Sparte Batterieladesysteme werden wir das Vertriebsnetz weiter ausbauen, um unsere Kernmärkte in der Intralogistik und im Werkstättenbereich besser betreuen zu können. Für die Sparte Solarelektronik erwarten wir ein starkes zweites Halbjahr, da in zentralen Märkten wie Deutschland und Italien neue Photovoltaik-Fördermodelle von den Regierungen verabschiedet wurden“, sagt Schuster.
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