Nur kein KI-Stress! Bei KI am Arbeitsplatz sind deutsche Chefs lockerer als französische

Quelle: Expleo Group 2 min Lesedauer

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Führungskräfte in Deutschland blicken auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in ihren Unternehmen eher gelassen. An eine KI-Blase glaubt man mehrheitlich auch nicht.

Grünes Licht für den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) geben vor allem deutsche Manager auf der höheren Führungsebene. Das hat jedenfalls eine aktuelle Studie der Expleo Group ergeben. Hier die Details ...(Bild: ©  peshkova - stock.adobe.com)
Grünes Licht für den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) geben vor allem deutsche Manager auf der höheren Führungsebene. Das hat jedenfalls eine aktuelle Studie der Expleo Group ergeben. Hier die Details ...
(Bild: © peshkova - stock.adobe.com)

Verglichen mit ihren französischen Kollegen sind deutsche Manager wegen den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz nicht beunruhigt, wie aus dem aktuellen KI-Stimmungsbarometer „Expleo AI Puls“ hervorgeht, das die Expleo Group monatlich durchführt. KI wird von den Führungskräften optimistisch betrachtet. Die Analyse misst auf einer Skala von 0 bis 100, wie besorgt oder zuversichtlich Führungskräfte dem Thema KI gegenüberstehen, wobei 200 Entscheider pro Land befragt werden. Deutsche Entscheider vertrauten demnach darauf, die Technologie erfolgreich und verantwortungsvoll einsetzen zu können. Im September kletterte der europäische Sentiment Score dabei auf 69 Punkte. Britische Manager sind demnach am optimistischsten und kommen auf 74 Punkte. Deutsche Führungskräfte sind mit 68 Punkten dabei. Die Franzosen liegen mit 66 Punkten knapp dahinter. Die meisten der deutschen Führungskräfte können auch keine KI-Blase erkennen. Lediglich 44 Prozent sehen das anders. In Großbritannien (52 Prozent) und Frankreich (51 Prozent) befürchtet aber offensichtlich die knappe Mehrheit eine KI-Blase.

Vor allem das mittlere Management hat Angst vor KI

Die potenzielle Bedrohung des eigenen Jobs durch KI sehen deutsche Manager also auch eher entspannt. Denn nur noch 29 Prozent machen sich Sorgen um ihre berufliche Situation. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Im europäischen Vergleich ist das ein deutlich niedrigerer Wert, denn in Frankreich haben 44 Prozent Angst, was merklich Zunahme bedeutet. In Großbritannien sind es übrigens 34 Prozent, die bezüglich KI Bedenken haben, wenn es um ihren Job geht. Am weitesten verbreitet sind Jobängste aber im mittleren Management. Höhere Managementebenen sehen ihre Tätigkeit im Unternehmen folglich weniger von KI bedroht. Und obwohl sich 39 Prozent der befragten Manager in Deutschland Sorgen über die transformativen Auswirkungen von KI auf ihre Organisation machen, zeigen sich gleichzeitig fast drei Viertel (74 Prozent) begeistert von den Chancen durch KI. Bemerkenswert sei das hohe Selbstvertrauen! Denn 78 Prozent der Führungskräfte sind zuversichtlich, dass ihre Organisation KI erfolgreich einsetzen kann. Und 77 Prozent vertrauten auf einen ethisch verantwortungsvollen Umgang damit. Diese Zahlen zeigten eine Unternehmensführung, die sich der Herausforderungen bewusst sei, aber dennoch optimistisch in die KI-Zukunft blicke – also ein Spagat zwischen Vorsicht und strategischem Mut.

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