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Mit der Rint-X11-Steuerung wurde zudem ein System angeboten, das es den Schweißern ermöglicht, schnell und einfach optimal vorgegebene Jobs (Schweißprogramme) abzurufen und die Anlage problemlos zu programmieren. Die Vorgabe von Miele war, dass die Stromquelle als führende Komponente mit dem Roboter agieren sollte. Das wurde seitens EWM zugesichert und funktioniert auch tadellos. „Wir haben sehr konstant reproduzierbare Schweißergebnisse“, führt der Projektleiter aus.
Maschinenbediener vom einfachen Handling der Roboterzelle begeistert
Auch von Seiten der Maschinenbediener gab es Zustimmung: Sie waren auf Anhieb vom einfachen Handling des Systems begeistert. Es gab keinerlei Anlaufschwierigkeiten und man lernte die Software binnen kürzester Zeit schätzen.
Um die Roboterzelle effektiver zu nutzen, ist bei Miele eine Produktionserweiterung von bisher 1,5 Schichten auf den 3-Schicht-Betrieb geplant. Dann sollen neben MAG-Cold-Arc- auch Anwendungen mit dem WIG-Verfahren geschweißt werden.
Auf alternative Fügetechniken angesprochen gibt Bachmann zu bedenken: „Zwar können wir uns generell alternative Fügetechniken vorstellen, aber die Einsparungen mit dieser Stromquelle sind wirklich enorm. Und es funktioniert ja. Selbst konstruktiv können wir nun wesentlich einfacher agieren. Da wird es ein anderes Fügeverfahren schwer haben.“
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