Rockwell Automation wollte es wissen und hat nachgefragt. Dabei kam heraus, dass 51 Prozent der deutschen Unternehmen kein Personal für die Digitalisierung der Fertigung haben.
Schön wär`s! Smart Manufacturing ist ja ganz nett, aber über der Hälfte der deutschen Unternehmen fehlt zur Umsetzung das Fachpersonal, wie eine Studie von Rockwell Automation jetzt offenbart hat. Hier die Details.
(Bild: Rockwell Automation / E. Bloodgood)
Rockwell Automation, Spezialist für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat nun die Ergebnisse des 8. Jahresberichts zum Stand der intelligenten Fertigung bekanntgegeben. Im Rahmen der Studie „State of Smart Manufacturing“ wurden über 1.350 Hersteller in 13 der wichtigsten Produktionsländer befragt. So lassen sich nun auch zentrale Rückschlüsse auf den Stand der smarten Fertigung in Deutschland ziehen, sowie zentrale Herausforderungen und Schwierigkeiten der Hersteller in diesem Umfeld benennen.
Zu wenig Digitalisierungs-Fachkräfte, zu viele ungenutzte Daten
Während auf globaler Ebene rund 35 Prozent der Befragten den Mangel an kompetenten Fachkräften als eines der größten Hindernisse in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit nannten, zeichnen deutschen Hersteller ein weitaus düsteres Bild. Denn 51 Prozent können die eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit auf den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zurückführen. Weitere Bedenken der Hersteller in Deutschland mit Blick auf die eigene Konkurrenzfähigkeit ergeben sich aus der Produktionsgeschwindigkeit (44 Prozent) sowie den Produktionskapazitäten (39 Prozent) und dem Stand der verfügbaren Technologien (37 Prozent).
Zusätzlich gaben die deutschen Unternehmen, dass die Bedeutung von Produktionsdaten zwar weitgehend klar ist, aber die Auswertung dieser Daten noch ausbaufähig ist. Und ungenutzte Produktionsdaten stellten ein Problem. So geht aus der Studie hervor, dass 35,5 Prozent der gesammelten Daten bei deutschen Herstellern nicht genutzt werden. Das heißt, dass das volle Optimierungspotenzial nicht ausgeschöpft und damit auch auf bedeutsame Mehrwerte wie Agilität und Ausfallssicherheit verzichtet wird.
Deutschland steht der smarten Fertigung kritisch gegenüber
Nutzen und Mehrwert neuer Techniken werden in Deutschland kritischer als im internationalen Vergleich gesehen. Während die internationale Zuversicht darüber, dass diese bei der Bewältigung des Fachkräftemangels helfen können, überwiegt, ist beinahe jeder zweite deutsche Befragte in dieser Hinsicht kritischer. So gaben in den USA (84 Prozent), Indien (83 Prozent), Mexico (80 Prozent) und im Rest der EU (65 Prozent) jeweils große Mehrheiten an, dass sie auf diesem Gebiet zuversichtlich sind – in Deutschland vertraten diese Meinung nur 55 Prozent;
Während sich in der Untersuchung 2011 noch 73 Prozent der Befragten in Deutschland dazu bekannt haben, die „intelligente“ Fertigung zumindest als sehr wichtig anzusehen, sank dieser Wert in der aktuellen Studie auf 58 Prozent. Weltweit gaben 2022 73 Prozent der befragten an, dies Art der Fertigung als besonders wichtig für die Zukunft anzusehen – auch hier sank der Wert aber im Vergleich zu 2021 um 10 Prozent;
Investitionen sind das Fundament für die Implementierung neuer Möglichkeiten. Diese These trifft insbesondere in Deutschland auf Zustimmung. Während im internationalen Vergleich nur 16 Prozent der Befragten angaben, dass sie mehr als ein Viertel ihrer Investitionen (zwischen 26 Prozent und 100 Prozent) auf neue Technologien konzentrieren, erklärten unter den deutschen Befragten 24,1 Prozent, dass sie mehr als ein Viertel ihrer Neuinvestitionen in neue Technologien stecken;
Deutsche Unternehmen sehen höchsten ROI im Bereich der Prozessautomatisierung. Insgesamt gaben die Befragten der Studie an, dass sie den höchsten ROI im Bereich der Prozessautomatisierung (33 Prozent) sehen – gefolgt von Cloud / SaaS (30 Prozent) und Tools rund um das Internet der Dinge (25 Prozent). Deutsche Entscheider teilen diese Wahrnehmung zumindest weitgehend bei den ersten beiden Punkten (Prozessautomatisierung: 35 Prozent; Cloud/SaaS: 21 Prozent). Sie gaben aber auch an, dass sie sich den dritthöchsten ROI durch Maschinenintegration (20 Prozent) erhoffen;
Geht es darum, positive Geschäftsergebnisse zu erzielen, planen 37 Prozent der deutschen Unternehmen, in den kommenden fünf Jahren auf „intelligente“ Fertigungssoftware zu setzen – ein Wert, der immerhin über dem europäischen Durchschnitt liegt (33,4 Prozent). Auch Cloudanwendungen (37 Prozent) und die verstärkte Nutzung von Automatisierung (36 Prozent) liegen für die deutschen Befragten im Fokus der Zukunftsstrategien.
Zu viele smarte Systeme und Plattformen verwirren deutsche Unternehmen
Gegenwärtig fehlt es deutschen Herstellern – neben an qualifizierten Arbeitskräften – offensichtlich vor allem an innovativen Tools, die im Fokus stehen, wenn es um die digitale Transformation geht. Um die Zukunft der Industrie innovativ, nachhaltig und wirtschaftlich zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen im internationalen Wettkampf sicher zu stellen, ist es also wichtiger denn je, in innovative Technologien zu investieren. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen auch, dass der Einsatz derselben essenziell ist, um Wachstum und positive Veränderungen am Deutschen Arbeitsmarkt zu erreichen, sowie Risiken zu minimieren und Wachstum zu fördern.
Jedoch bestehen unter den Herstellern angesichts der Vielzahl an verfügbaren Systemen und Plattformen weiterhin Unsicherheiten, was zur Folge hat, dass viele der Unternehmen nicht in der Lage sind, sich für ein System zu entscheiden. Bei der Überwindung dieser Herausforderung helfe das Vertrauen in einen Partner, wie Rockwell Automation, der über branchenspezifisches Know-how sowie die notwendige Erfahrung verfüge, die zur Planung und Implementierung einer zweckmäßigen Digitalisierung der Fertigung erforderlich seien.
Wer es nun genau wissen will, der kann sich die gesamte Studie hier anschauen.
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