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Das Besondere an dieser Haspelanlage ist vor allem die Haspeldornspreizung. „Bisher“, erklärt Haag, „wurde die Haspeldornspreizung mithilfe eines Hydraulikzylinders realisiert. Hier machen wir das nun mit einem Servomotor. Dadurch entfällt das Hydraulikaggregat, die Verrohrung (Stolperstellen), die Wartung der Hydraulikanlage und der immer wiederkehrende Austausch beziehungsweise die Reparatur von tropfenden Drehölverschraubungen. Die Kosten für die Erneuerung des Hydrauliköls, und die Stromkosten für die Hydraulikpumpe entfallen komplett. Der Kunde senkt somit die Betriebs- und Wartungskosten erheblich und spart zudem auch noch wertvollen Platz.“
Die servomotorische Spreizregelung des Haspeldorns hat den Vorteil einer konstanten Spreizung des Coils auf dem Dorn. Die einzelnen Windungen des Bandes „rutschen“ somit nicht übereinander. Dies ist sehr oberflächenschonend, was bei den walzplattierten Bändern sehr wichtig ist. Ein weiterer Vorteil der servomotorischen Spreizung ist die exakte Vorgabe eines individuellen Coil-Innendurchmessers bei der Aufwickelhaspel.
Innovative Wickeltechnik schont hochwertige Bänder
„Mit der Vorgängeranlage“, sagt Schmidt, „hatten wir permanent Probleme eine gleichbleibende und materialschonende Wickeltechnik zu realisieren. Mit der Kohler-Anlage verzeichneten wir bislang keinerlei Ausfälle. So können wir unseren Kunden stets einwandfrei konfektionierte, walzplattierte Produkte liefern.“
Damit hat Kohler einen weiteren innovativen Entwicklungsschritt bei Ab- und Aufwickelhaspeln für oberflächenempfindliche, hochwertige Bandmaterialien vollzogen. Die neue Technik ist seit drei Jahren in Betrieb, hat ihre Industrietauglichkeit nachgewiesen und sich vollumfänglich bewährt.
Kohler auf der Euroblech 2016: Halle 27, Stand E32
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