Wer macht das Rennen? Diese drei Unternehmen sind für den Hermes Award nominiert

Quelle: Deutsche Messe 3 min Lesedauer

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Igus, Schaeffler und Siemens sind von Jury nun offiziell für den Hermes Award, der auf der kommenden Hannover Messe überreicht wird, in die engste Wahl genommen.

Jetzt stehen sie fest! Erfahren Sie hier, was die drei für den diesjährigen Hermes Award nominierten Unternehmen ersonnen und schließlich entwickelt haben ...(Bild:  Deutsche Messe)
Jetzt stehen sie fest! Erfahren Sie hier, was die drei für den diesjährigen Hermes Award nominierten Unternehmen ersonnen und schließlich entwickelt haben ...
(Bild: Deutsche Messe)

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, hat eine unabhängige Jury, besetzt mit hochkarätigen Personen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien, Igus, Schaeffler und Siemens (Auflistung in alphabetischer Reihenfolge) für den nächsten Hermes Award nominiert. Der Hermes Award ist einer der weltweit renommiertesten Industriepreise und wird alljährlich im Rahmen der Hannover Messe für eine herausragende Innovation vergeben. Ausgezeichnet werden dabei Produkte und Entwicklungen mit einem besonders hohen technologischen Innovationsgrad. Marktreife und Wirtschaftlichkeit sind weitere Kriterien, die bei der Preisvergabe eine bedeutende Rolle spielen. Hier stellt die Jury nun vor, warum die drei Unternehmen es geschafft haben.

Igus schaffte es mit Mobile Shore Power Outlet (i-MSPO)

Bei dem nominierten Igus-Produkt handelt es sich um eine Innovation in der Landstromversorgung von Häfen. Das System bietet eine mobile und flexible Möglichieit dafür, indem es Steckdosen für Schiffe entlang eines Liegeplatzes bis zu einer Entfernung von 400 Metern exakt dort positionieren kann, wo sie benötigt werden, wie es dazu heißt. Dabei werden die Stromkabel in einer mit Rollen unterstützten Energiekette geführt, die speziell für lange Wege und schwere Lasten konzipiert ist. Das schütze die Kabel vor Verschleiß und vermeide Stolperfallen. Das System hat sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile, so die Jury. Dazu gehört, dass Emissionen schädlicher Stoffe in den Häfen gesenkt werden,weil keine Dieselgeneratoren eingesetzt werden müssen. Gleichzeitig trage das langlebige, wartungsfreundliche System dazu bei, die Betriebskosten zu senken und den wirtschaftlichen Nutzen für Hafenbetreiber zu maximieren.

Schaeffler überzeugte mit dem Wälzlager XZU

Das nominierte Produkt ist ein 2-reihiges Schrägnadellager, das über die gleichen Anschlussmaße wie die am Markt erhältlichen Kreuzrollenlager verfügt. Damit ist es eins zu eins problemlos austauschbar. Die Anordnung von sehr kleinen zylinderrollenartigen Wälzkörpern in dem Lager Lager steigere die Kippsteifigkeit um 30 Prozent. Gleichzeitig wird der Reibwiderstand um 20 Prozent reduziert und die Bahntreue um 40 Prozent gesteigert. Dadurch ergeben sich direkte Effekte auf die Effizienz sowie auf die Produktivität. Im Endeffekt verringert sich der Energieverbrauch pro Bauteil. Der Markt biete vielfältige Einsatzmöglichkeiten für dieses neue Wälzlager. Von hohem Nutzen sei es zum Beispiel in der Robotik oder im Rahmen der Montageautomation sowie bei Werkzeugmaschinen.

KI-gestützte Industrial Copilots sind die Innovation von Siemens

Bei dieser nominierten Idee handelt es sich um Industrial Copilots, die die Effizienz der Arbeitskräfte steigern, indem sie repetitive Aufgaben eliminieren und die Produktivität erhöhen, wie die Jury erklärt. Mit dem Industrial Copilot für das Siemens-Engineering-Framework TIA Portal, das weltweit mehr als 120.000 Nutzer hat, werden etwa Ingenieure aller Erfahrungsstufen in die Lage versetzt, präzise, vertrauenswürdige Codes viel schneller zu generieren, heißt es weiter. Siemens bietet eine industrietaugliche Suite von Industrial Copilots, welche die industrielle Wertschöpfungskette ganzheitlich abdeckt. Das reiche von Design und Planung bis hin zu Engineering, Betrieb und Service. Das mache die generative künstliche Intelligenz für viele Unternehmen leichter zugänglich. Angeboten werden sowohl Cloud- als auch On-Premises-Versionen, die lokal auf dem Shopfloor arbeiten, um unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen.

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