Laser und Mobilität Laser optimieren die Wertschöpfungskette der Batteriefertigung

Quelle: Trumpf 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Trumpf steigert nach eigenen Angaben die Effizienz bei der Fertigung von Batterien für Elektroautos in allen Bereichen. Der Laser macht`s mal wieder möglich.

Momentan läuft die Battery Show 2025 in Stuttgart. Da lässt es sich Trumpf aus dem nahen Ditzingen nicht nehmen, sein entsprechendes Know-how zu präsentieren. Denn bezogen auf die Batterieherstellung und -wiederverwertung haben Lasersysteme ziemlich die Nase vorn ...(Bild:  Trumpf)
Momentan läuft die Battery Show 2025 in Stuttgart. Da lässt es sich Trumpf aus dem nahen Ditzingen nicht nehmen, sein entsprechendes Know-how zu präsentieren. Denn bezogen auf die Batterieherstellung und -wiederverwertung haben Lasersysteme ziemlich die Nase vorn ...
(Bild: Trumpf)

Auf dem Weg zu einer möglichst flächendeckenden Elektromobilität spielt der Laser eine entscheidende Rolle, sagen die Experten von Trumpf. Deshalb bietet das Unternehmen entsprechende Laseranwendungen für die komplette Prozesskette der Batteriefertigung sowie für die Produktion von Elektromotoren und für die Hochleistungselektronik von Elektroautos an, um sozusagen die ganze Brandbreite zu bedienen. Auf der Battery Show Europe 2025 in Stuttgart wird bis zum 5. Juni auch schon die gesamte Laserprozesskette der Batterieherstellung demonstriert.

Wiederholgenaue Fertigung von Stromführungen

Laserbearbeitungsprozesse sind also ein wesentlicher Bestandteil der Batteriefertigung. In der Elektrodenherstellung etwa schneidet und schweißt der Laser die Elektrodenfolien exakt zu. Bei der Zellmontage sorgt er für höchste Qualität und Ausbeute – vor allem beim Fügen unterschiedlicher Materialverbindungen für stromführende Komponenten, wie es weiter heißt.

Und in puncto Produktion von Batteriemodulen und -packs sei der Laser das entscheidende Werkzeug, um schnelle, feste und vor allem wiederholgenaue Verbindungen der Stromschienen zu erzeugen. Das schafft eine sichere und stabile Batterie.

Absolut dichte Kühlplatten in Serie fertigen

Mit Lasern können Anwender auch Kühlplatten für die E-Auto-Batterien zuverlässig gasdicht in Serie schweißen, wie Trumpf weiter ausführt. Das gelinge im industriellen Maßstab nur mit Strahlformungstechnik, wie der Multifokustechnik von Trumpf, indem sie das Licht des Lasers durch eine sogenannte Mehrkernfaser schickt. Dann geht es über ein optisches Element auf eine patentierte Anordnung mehrerer Fokuspunkte. So verhindert diese Strahlformung Poren und kleine Löcher, die fatale Auswirkungen auf die Funktion der Kühlplatten hätten. Die Multifokustechnik teilt den Laserstrahl dabei in einen äußeren Ring und einen inneren Kern auf. So ist es möglich, die Leistung des Lasers sehr genau zu verteilen, wie Trumpf betont. Anwender könnten damit Komponenten aus Edelstahl und aus Aluminium mit hoher Geschwindigkeit schweißen. Die Vorteile heißen garantierte Dichtigkeit, gesteigerte Effizienz in der Produktion und präzise Schweißergebnisse.

Der Laser hilft beim Batterierecycling

Batterien, die das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben, oder von Anfang an fehlerhaft sind, lassen sich mit Laserverfahren so zerlegen, dass die wertvollen Komponenten und Materialien wiederverwertet und zurückgewonnen werden können, führt Trumpf zu diesem Thema aus. Der Laser schneidet dabei präzise die Batteriegehäuse auf und löst gezielt bestehende Klebeflächen. Zusätzlich ermöglicht der laserbasierte Abtrag von Beschichtungen eine effizientere Aufbereitung von Ausschuß aus der Elektrodenfertigung. Denn auch so können wertvolle Materialien wie Lithium, Kobalt oder Graphit zurückgewonnen werden.

(ID:50441351)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung