Thyssen Krupp Steel Europe

Leicht gleich teuer? Nicht mit einem Stahl-Hybrid-Werkstoff!

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Das neue Material hat weitere Vorteile: Litecor lässt sich ähnlich gut bearbeiten wie Stahl. Die Autobauer brauchen ihre vorhandenen Produktionslinien nur geringfügig an den neuen Werkstoff anpassen. Auch das Umformverhalten ist dem des Stahls recht ähnlich. So lassen sich die scharfen Designkanten, die momentan bei den Karosserien im Trend liegen, problemlos einformen – besser als dies mit Aluminium möglich ist. Die für gute Umformbarkeit empfohlenen Stahlsorten bieten zudem hohe Biege- und Beulsteifigkeit; bei flächigen Bauteilen wichtig, um beispielsweise den Folgen von Hagelschlag oder Parkplatzremplern entgegenzuwirken.

Umweltfreundlich, weil 100 % recycelbar

Ein weiterer Punkt, dessen Bedeutung für die Autohersteller stetig wichtiger wird, ist die Umweltverträglichkeit der Werkstoffe: Sie sollen unseren Planeten über den gesamten Lebenszyklus hinweg möglichst wenig belasten. Hier müssen letztlich die jeweils spezifischen Produktionsbedingungen untersucht werden, um die Umweltverträglichkeit verschiedener Werkstoffe und Bauteile miteinander vergleichen zu können. Die Lebenszyklusanalyse bietet wichtige Anhaltspunkte für die Nachhaltigkeit der in der Automobilproduktion eingesetzten Leichtbaumaterialien. So ist für die Herstellung von CFK und Aluminium deutlich mehr Primärenergie notwendig als für Stahllösungen.

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