Fast ein Vierteljahrhundert Heute rollte der letzte VW in der Gläsernen Manufaktur vom Band

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Nach 24 Jahren ist heute in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden das letzte Auto montiert werden, wie die dpa vermeldet.

So ein Bild wird sich vor der Gläsernen Manufaktur von VW in Dresden wohl kaum noch bieten. Denn heute ist der letzte ID.3 gefertigt worden, der einen Ehrenplatz erhalten wird. Es folgen nun umfangreiche Änderungen, was die Weiternutzung der Einrichtung angeht ...(Bild:  Volkswagen)
So ein Bild wird sich vor der Gläsernen Manufaktur von VW in Dresden wohl kaum noch bieten. Denn heute ist der letzte ID.3 gefertigt worden, der einen Ehrenplatz erhalten wird. Es folgen nun umfangreiche Änderungen, was die Weiternutzung der Einrichtung angeht ...
(Bild: Volkswagen)

Beim wahrscheinlich letzten VW, der in Dresden entsteht, handelt es auch um einen roten ID.3, der ehrenhalber als Ausstellungsstück im Werk bleiben wird. Er wird von der gesamten Belegschaft auch unterschrieben, wie Volkswagen Sachsen mitteilte.

Über die 24 Jahre seien im Dresdner Werk übrigens mehr als 165.500 Fahrzeuge gebaut worden. Eröffnet wurde die Gläserne Manufaktur folglich 2001. Es begann mit der Produktion des VW-Oberklasse-Modells Phaeton, die dann 15 Jahre später endete. Und mit dem Produktionsstart des e-Golfs im Jahr 2017 habe Dresden als erster VW-Standort vollständig auf Elektromobilität umgestellt. Seit 2021 wurde aber dann nur noch der ID.3 hergestellt.Und die Geschichte geht noch weiter, denn auch Prominente haben sich dort ihren VW geholt!

Gläserne Manufaktur wird zur technischen Innovationsschmiede

Zu nennen sind etwa Udo Lindenberg, Wolfgang Stumph und Axel Schulz, die sich dabei einen Phaeton leisteten. Und auch in päpstlichen Kreisen fuhr man sowohl im Premiummodell und derzeit auch im ID.3. Aber mehr wird in dieser Hinsicht wohl nicht mehr geschehene, denn die Gläserne Manufaktur wird ab Anfang nächsten Jahres bekanntlich umgebaut, soll aber als Standort an sich erhalten bleiben. Man will ein Innovationszentrum für zentrale Aspekte der Technik der Zukunft daraus machen. Dazu gehören Robotik, künstliche Intelligenz, Mikroelektronik und auch das Desig von Computerchips. Das Projekt wird vom Freistaat Sachsen, Volkswagen und der TU Dresden verfolgt, die allein fast die Hälfte der Flächen im Werk nutzen will.

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