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Bei dem hier verfolgten Ansatz wird die Prämisse zugrunde gelegt, dass kleine und mittlere Unternehmen keine historisch gewachsenen, komplexen Geschäftsprozesse haben, die unverändert in ein ERP-System übertragen werden sollen und müssen. Vielmehr können die vorkonfigurierten Geschäftsprozesse des ERP-Systems die meisten Anforderungen abdecken. Durch diese Annahme, die sich in der Vergangenheit bei vielen KMU als richtig herausgestellt hat, entfällt die teilweise sehr kostenintensive Anpassung des SAP-Systems an die unternehmensinternen Abläufe.
SAP-Einführung erfolgt schrittweise
Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass nicht alle verfügbaren Module innerhalb des ersten Schritts eingesetzt werden, sondern eine Einführung step by step erfolgt. Dies hat einerseits einen Kostenhintergrund. Andererseits macht es auch keinen Sinn macht, alle Module in einem Schritt einzuführen, da die Mitarbeiter typischerweise damit überfordert wären, sich neben dem Tagesgeschäfts in alle neuen Funktionen des ERP-System einzuarbeiten.
Eine schrittweise Einführung begleitet von entsprechenden Schulungen soll die Mitarbeiter in die Lage versetzen, alle Funktionen des Systems in „verdaulichen“ Schritten zu erlernen und so die Akzeptanz des Systems und der damit verbundenen optimierten Geschäftsprozesse verbessern. Das Projekt hat eine geplante Laufzeit von sieben Monaten.
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