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Feinplanung als Basis für die papierlose Fertigung
„Die Feinplanung ist für uns die Basis, um in Richtung papierlose Fertigung zu gehen. Sie ermöglicht es uns, eine Reihe von Folgeprojekten zu initiieren“, betont Thomas König den Stellenwert des Projektes für Worthington. Dementsprechend sensibel war auch die Entscheidung für ein Feinplanungssystem.
Nach einem detaillierten Evaluierungsprozess fiel die Wahl im Sommer 2012 auf den Linzer MES-Anbieter Industrie Informatik und die Lösung Cronetwork. „Uns haben nicht nur die Produktfeatures und die internationale Referenzliste überzeugt, sondern auch das Know-how und der persönliche Einsatz bis in die Geschäftsleitungsebene. In der Implementierungsphase haben wir die Flexibilität der Cronetwork-Schnittstellen voll ausgereizt“, zieht Projektverantwortlicher König ein positives Resümee.
Planungsfaktoren automatisch in der Feinplanung berücksichtigt
Mitte 2012 konnte die Cronetwork-Feinplanung mit Plantafel in den Echtbetrieb gehen. Sie stellt heute das zentrale Werkzeug einer transparenten und optimierten Produktionssteuerung dar, das die Prozesse und Ressourcen der Produktion ganzheitlich im Griff hat. „Ein wesentlicher Vorteil ist, zusätzliche Planungsfaktoren wie Rüstmatrizen, Stillstandstage, Schichtmodelle oder Pausenzeiten zu hinterlegen, die damit automatisch in der Feinplanung berücksichtigt werden. Urlaube oder geplante Stillstände wie Reparaturen können in Cronetwork einfach ergänzt und müssen nicht mehr manuell berücksichtigt werden“, berichtet Martin Emsenhuber, Projekt- und Six-Sigma-Mitarbeiter bei Worthington. Die vereinheitlichte Plankalendergrundlage, in die auch die auftragsbezogenen Daten wie Zykluszeiten einfließen, ist ein großer Bonus.
Ein weiterer großer Vorteil: Jetzt steckt das Wissen, über das bisher nur der Planer verfügte – und auch das nur auf Monatssicht – in der Software. „Unser Planungshorizont hat sich dadurch erweitert und die Daten stehen allgemein zur Verfügung“, so Emsenhuber weiter. Wichtig sind hier auch die Transparenz für alle an der Produktion Beteiligten und die Visualisierung der Planung: Umrüstungen, wie beispielsweise ein großer Durchmesserwechsel, werden farblich über die Klassifizierungen dargestellt. Damit braucht der Werkzeugmeister nicht mehr nachzufragen und der Schichtmeister sowie der Produktionsleiter können Einsicht nehmen.
Mit Simulationen und Planszenarien in Cronetwork Optionen ausreizen
„Wir orientieren uns eher an dem maximal Möglichen als an einem Durchschnittswert“, verrät Thomas König einen der Erfolgsfaktoren von Worthington. „Wir haben zwar unsere Planungsprämissen, aber heute können wir durchspielen, welche Auswirkungen etwas hätte, wenn es um 10 % besser liefe“, ergänzt Martin Emsenhuber. Cronetwork ermöglicht Simulationen und Planszenarien in Bezug auf die Optimierung von Durchlaufzeiten oder die Einhaltung von Lieferterminen. Wesentliche Einflussfaktoren dabei sind Ressourcen- und Materialverfügbarkeiten, Umrüstvorgänge, Sonderarbeiten, das Splitten von Aufträgen oder die Berücksichtigung von Fertigungspuffern.
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