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Mikrowasserstrahlschneiden –Trennen nach vorgegebenen Toleranzen

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Mit modernem Maschinenpark höchste Kundenansprüche erfüllen

Wenn es um Genauigkeit, Anlagentechnik und Kundenanforderungen geht, dann haben die Thüringer ganz klare Vorstellungen. Dazu gehört, dass die Anlagentechnik regelmäßig modernisiert beziehungsweise ausgetauscht wird. Und so wurden auch die Laseranlagen 2014 gegen zwei neue TruLaser 3030 ausgetauscht. „Wenn es um unser Kerngeschäft geht, dann müssen wir uns auf unseren Maschinenpark verlassen können“, sagt Stöber. „Schließlich verdienen wir damit unser Geld.“

Die insgesamt mehr als 350 verschiedenen Kunden geben ihnen Recht. Zu ihnen gehören Zulieferer der Bundesbahn, Automobilindustrie, Medizintechnik, Luftfahrt- oder Schmuckindustrie genauso wie Prototypenbauer, Forschungseinrichtungen und Universitäten oder auch der kleine Schlosser um die Ecke. Inzwischen ist das Unternehmen auf 65 Mitarbeiter angewachsen. Und neben den „ganz normalen“ Aufträgen bewältigen sie gemeinsam so manche Herausforderung und auch durchaus besondere Aufträge.

So wurden beispielsweise für den Teilchenbeschleuniger am Cern in der Schweiz einige Teile hergestellt. Und auch für eine ganz besondere Anfrage aus der Wissenschaft konnte kürzlich eine Lösung gefunden werden: Winzige Schalentiere konnten mit dem Hochdruckwasserstrahl aufgebrochen werden, um so die Omega-3-Fettsäuren zu separieren. Dies erfolgte bisher durch das Ätzen mit Säure.

Beim Trennen mittels Wasserstrahl sind die Thüringer in Deutschland durchaus Vorreiter. Grund genug für das Unternehmen, dieser Kompetenz eine neue und größere Plattform zu geben: Ende 2014 wurde im 12 km entfernten Körner eine neue Halle gekauft. Dort werden Aufträge zum Wasserstrahlschneiden und zum Mikrowasserstrahlschneiden zukünftig nebeneinander bearbeitet.

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