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Für die Anwender der Software hat dieses Gefühl weniger mit Nostalgie und Erfahrung als vielmehr mit technischem Vorsprung zu tun. Die Mitarbeiter in der Kalkulation erhalten mehr und mehr fachlichen Tiefgang durch die Nutzung des Autoform-Softwaretools. Sie lernen die entscheidenden Kostenstellhebel laufend besser kennen und betätigen mit wachsender Sicherheit diejenigen mit der entscheidenden Wirk-ung.
Das Team aus Werkzeugbau-Kalkulation/Beschaffung kommt durch die systematische Vorgehensweise der Standardisierung seiner Planungsprozesse einen großen Schritt näher und kann die Durchgängigkeit von Daten und Methoden weit zweckmäßiger sicherstellen. Außerdem bearbeitet es in der Neuanfertigung mit gleich vielen Personen 30 bis 40% mehr Kalkulationsvolumen als vor der konsequenten Verwendung der Software. Die Qualität der Ergebnisse ist dabei auf Anhieb höher und breiter abgestützt.
Trotz aller Hilfestellungen durch die Software, eine berufliche Vergangenheit der Anwender im Werkzeugbau ist in jedem Fall nötig, damit die Kalkulationsergebnisse fachkundig beurteilt und in der Folge die richtigen Stellhebel betätigt werden können.
Vom Methodenplan bis zum Tryout alles im Griff
Für den Werkzeugbau der Daimler AG hat sich diese systematische Kalkulation mit Autoform-Cost-Calculator bereits bewährt. Ein schnelles, praxisnahes und objektives System steht damit zur Verfügung. Es kalkuliert gleichsam von den CAD-Daten zum Fräser. Präziser formuliert berechnet das System die Werkzeugkosten auf Basis des CAD-Bauteildatensatzes vom Methodenplan bis zum Tryout über den ganzen Prozess.
Die Strategie, die Engineering-Kompetenz des Teams auszubauen und den Betriebsmittelbau als kompetenten Partner aufzuwerten, erhält hierdurch eine verlässliche Stütze. Damit gelingt eine deutliche Abgrenzung zu den externen Mitbewerbern, was über den Preis unmöglich ist. Manch wertvolle Erkenntnis basiert inzwischen auf den schnellen, frühzeitig verfügbaren und objektiven Kalkulationsergebnissen aus der Kalkulationssoftware.
Das tief greifende Know-how hinsichtlich der Werkzeugkosten und der Kostentreiber sorgt für eine gute Ausgangslage im Wettbewerb mit globalen Werkzeuglieferanten. Umso mehr lässt aufhorchen, dass Daimler in Sindelfingen die Werkzeugkalkulation aus strategischen Gründen wieder systematisch betreibt.
Daniel Fries ist Mitarbeiter der Autoform Engineering GmbH in CH-8005 Zürich.
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