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Mit dem richtigen Werkzeug zur optimierten Kunststoffverbindung

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Die Nutzer dieser sogenannten Remform-Schraube profitieren von Kosteneinsparungspotenzialen über die gesamte Systemkostenkette, vom Materialeinsatz bis hin zu den Konstruktionskosten. „Gleichzeitig verbessern sich nachweislich die mechanischen Eigenschaften der Verbindung“, fasst Sebastian Schlegel das Einsparpotenzial dieser Verbindungslösung zusammen.

Anzahl von Kunststoffen wesentlich größer als die von Metallen

Verglichen mit Metallen existiert jedoch eine große Anzahl von Kunststoffen. Hinzu kommt, dass diese Kunststoffe häufig mit Fasermaterial gemischt werden, um entsprechende Eigenschaften zu erzielen. Jedes Material zeigt dabei andere Eigenschaften hinsichtlich Reibung, Gleit- und Fließverhalten. Diese wirken sich unmittelbar auf die Schraubverbindung aus. Generell gilt, dass nur eine große Überdeckung von Flanke und Kunststoff eine sichere Verbindungen ermöglicht.

Letztendlich ist bei der Verbindung von Kunststoffen im Unterschied zu Metallverbindungen jedoch immer ein höherer Vorspannkraftverlust als bei Metallen zu berücksichtigen. Dies resultiert aus dem materialbedingten Kriech- und Relaxationsverhalten der Polymere. Es lässt sich zwar durch belastungsarme Konstruktionen optimieren, aber nicht verhindern.

Für Kunststoffe und Leichtmetalle ist oft auch das Einpressen eine gute Verbindungstechnik. So ist beispielsweise ATP (Arnold Tri-Press) ein Einpressverbinder mit dreieckförmigem Schaft, welcher mit umlaufenden Sperrrillen oder axialem Rändel versehen ist. Ausgelegt als Anschlussverbinder, Kopf- oder Mittelbundvariante ist auch an dieser Stelle eine Kostenoptimierung des Gesamtbauteils möglich.

Einpressvorgang ist bis zu 50 % schneller als das Verschrauben

Die Vorteile dieser Verbindung, die durch Einpressen in gegossene oder gespritzte Kernlöcher entsteht, sind beispielsweise eine hohe Prozesssicherheit, eine hohe Verdrehsicherheit und Auszugskraft, ein axialer Toleranzausgleich oder auch die geringen Kosten bei der Montage. Immerhin ist der Einpressvorgang als Verbindungsprozess laut Arnold Umformtechnik teilweise bis zu 50 % schneller als das Verschrauben. Gerade für geringere Stückzahlen ist dabei auch interessant, dass die Verarbeitung sowohl halb- als auch vollautomatisch umgesetzt werden kann.

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