Fügen

Mit dem richtigen Werkzeug zur optimierten Kunststoffverbindung

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Marc Roth ist anwendungstechnischer Berater bei der Schmidt Technology GmbH. Die Pressen des Unternehmens sind vielfältig einsetzbar in der Umform- und Fügetechnik, auch bei Kleinserien. Doch die Auswahl der richtigen Verbindungstechnik ist aus Roths Sicht durchaus ein Kostenfaktor: „Eine wirtschaftliche Fertigung und Verbindung bedeutet auch, angemessene Produktionsmittel einzusetzen.“

Für gehobene Ansprüche beim Fügen ist die Servotechnik Mittel der Wahl

Während bei Kleinserien oft Handhebelpressen die beste Lösung sind, empfiehlt er, im Messkraftbereich bis 60 kN eine pneumatische Presse für das Fügen zu nutzen. Auch in der Fügetechnik ist es die Servotechnik, die für gehobene Ansprüche eingesetzt werden sollte.

„Für Fügeprozesse, bei denen nicht nur eine Prozessüberwachung notwendig ist, sondern auch eine intergrierte Regelung und eine freie Positionierung, sind Servopressen eine gute Wahl“, unterstreicht Roth. Dass diese natürlich in der Anschaffung entsprechend mehr kosten, versteht sich für Marc Roth von selbst.

Um eine kostenoptimierte Kunststoffverbindung zu entwickeln und zu gestalten, ist letztendlich eine Kostenbetrachtung über die gesamte Prozesskette erforderlich, angefangen von Konstruktion und Bauteilgestaltung mit entsprechender Materialbetrachtung über die Werkzeugauslegung, die Auswahl der passfähigen Verbindungselemente und die Definition der richtigen Verarbeitungstechnik.

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