Effiziente Schweißprozesse

Mit nachhaltigem Schweißen Kosten einsparen

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Drahtvorschubeinheit erleichtert und beschleunigt WIG-Schweißen

Auch Zubehörkomponenten wie das dynamische Drahtvorschubgerät Tigspeed zahlen sich in kürzester Zeit aus. Beim WIG-Schweißen mit Kalt- oder Heißdrahtzusatz kann sich der Schweißer auf das reine Führen des Brenners konzentrieren. Eine Drahtvorschubeinheit führt den Schweißzusatzwerkstoff zum Schweißbad. Dies bedeutet eine große Erleichterung gegenüber dem rein manuellen WIG-Schweißen, bei dem der Schweißer in der einen Hand den Brenner führen muss und mit der anderen Hand den Zusatzwerkstoff zugibt. Wird beim WIG-Schweißen mit mechanischer Zufuhr des Schweißzusatzes gearbeitet, erhält man eine bis zu 60 % höhere Abschmelzleistung und die Schweißgeschwindigkeit verdoppelt sich. Einfache Handhabung und ein stabiler Schweißprozess sorgen außerdem für hohe Qualität und Produktivität des Schweißvorgangs.

Von der effizienten EWM-Schweißtechnik sind Anwender aus den unterschiedlichsten Branchen überzeugt. So setzt die Gitterroste und Treppen herstellende Meiser-Gruppe auf die Vorteile des Schweißverfahrens Forcearc. Durch den damit verbundenen druckvollen wie zielgerichteten Lichtbogen mit seinem tiefen Einbrand sei es nun möglich, die Spindelstufen als Vollanschluss zu fertigen und damit Material einzusparen. Zudem sei man mit dieser Technologie nun in der Lage, im gleichen Arbeitsgang auf der Gegenseite eine Naht mit dem a-Maß 2 völlig ohne Badsicherung und ohne eine Gegenlage zu schweißen. Für Meiser bedeutete das einen Qualitätssprung an dieser für einen Schweißbrenner unzugänglichen Stelle. Bei der Fertigung einer Treppenanlage des Towers am Frankfurter Flughafen zahlte sich der Einsatz von Forcearc für das Unternehmen ebenfalls aus. „Mit der Entscheidung, auch dort das neue Verfahren zu nutzen, konnten wir die Schweißzeit mehr als halbieren“, betont Jan Schönweiß, IWS-Schweißfachmann bei Meiser.

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WIG-Qualität in MAG-Geschwindigkeit erreichen

Auch Hische Stahlbau und Industrieanlagenbau, spezialisiert auf Planung, Bau und Inbetriebsetzung von Anlagen und Ausrüstungen für den Schiffbau und die Kraftwerksindustrie, profitiert von den hohen Einsparpotenzialen. Dank des Verfahrens Coldarc spart das Unternehmen Zeit beim Schweißen, der Nahtvorbereitung und Nacharbeit sowie bei Energie und Zusatzwerkstoffen. Wegen der hohen Sicherheitsanforderungen gilt es für Hische, „die 100 % perfekte Schweißnaht“ zu erzeugen. Während man diese dort früher mit dem Wolfram-Inertgas-Verfahren (WIG) erreichte, ist heute dafür das MIG/MAG-Verfahren Coldarc von EWM vorgesehen. Für den Schweißfachingenieur und Qualitätsbeauftragten bei Hische, Ralf Nitsche, steht fest: „Mit diesem Prozess erzielen wir die sprichwörtliche WIG-Qualität in MAG-Geschwindigkeit. So schweißen wir die Wurzel nahezu 40 % schneller.“

Diese Ergebnisse und Kunden-Feedbacks sind für EWM nicht nur der Beleg, mit „Blue Evolution“ das richtige Leitbild und mit „Multimatrix“ die dazu passende Technik entwickelt zu haben. Vielmehr zeigt das Unternehmen aus dem Westerwald damit, dass wirtschaftliche Effizienz und Ökologie kein Gegensatz sind. Das angebotene Komplettsystem aus Stromquellen, Brennern und allen anderen erforderlichen Komponenten soll den Kunden in jeglicher Hinsicht Vorteile verschaffen. „Wir wachsen mit dem Erfolg unserer Kunden“, betont die stellvertretende EWM-Vorstandsvorsitzende Susanne Szczesny-Oßing. „Ihnen mit unseren technologischen Lösungen Wettbewerbsvorsprünge zu verschaffen, ist Motor auch für unsere Expansion.“

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