Smart erfasst Zoomfähiger 3D-Scanner

Quelle: Hexagon 3 min Lesedauer

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Der, wie Hexagon betont, branchenweit erste zoomfähige, optische 3D-Scanner namens Smartscan VR800 gilt as sehr flexibel und einfach zu bedienen bei der Inspektion verschiedenster Bauteile.

Hexagon hat den ersten zoomfähigen, optischen 3D-Scanner entwickelt, der als wahrer Zeitsparer beschrieben wird. Erfahren Sie hier, was den Scanner Smartscan VR800 so besonders macht und warum er wertvolle Unterstützung bei der Bauteilinspektion leisten kann.(Bild:  Hexagon)
Hexagon hat den ersten zoomfähigen, optischen 3D-Scanner entwickelt, der als wahrer Zeitsparer beschrieben wird. Erfahren Sie hier, was den Scanner Smartscan VR800 so besonders macht und warum er wertvolle Unterstützung bei der Bauteilinspektion leisten kann.
(Bild: Hexagon)

Hexagons Manufacturing Intelligence Division hat einen neuen Hochleistungs-Streifenlichtscanner vorgestellt. Der Smartscan VR800 basiere auf einer vollständig überarbeiteten Plattform und sei nicht zuletzt der erste optische 3D-Scanner auf dem Markt, der über ein motorisiertes Zoomobjektiv verfüge. Damit könne der Benutzer die Datenauflösung und das Messvolumen vollständig über Softwareeinstellungen anpassen. Das, erklären die Briten, steigert die Produktivität in der Qualitätsprüfung erheblich und verbessert die Arbeitsabläufe durch effizientere Ausrichtprozesse nach dem Scannen. Dazu kommt die Möglichkeit, Scans mit unterschiedlichen Auflösungen in einem einzigen Projekt zu kombinieren. Die Notwendigkeit, die Optik für unterschiedliche Anwendungsfälle zu wechseln, war schon immer eine der größten Herausforderungen bei der Implementierung von Inspektionssystemen, die mit Streifenlicht arbeiten. Dabei könne aber man jetzt entspannter sein.

Einfache Festlegung der Art der Datenerfassung

Während herkömmliche Streifenlichtscanner eine feste optische Konfiguration haben, ist der Smartscan VR800 durch die Kombination von zwei Stereokamera-Setups und eben einer optischen, zoomfähigen Projektion weitaus flexibler einsetzbar. Er ermöglicht es auch, genau festzulegen, in welcher Form er seine Daten erfasst. Drei neue Softwarefunktionen namens Smart Resolution, Smart Zoom und Smart Snap sorgen für die Auflösung und das Messvolumen ohne mechanische Veränderungen am System selbst vornehmen zu müssen. Das bedeute, dass datenintensive hochauflösende Scans auf die Bereiche mit den wichtigsten Merkmalen konzentriert werden könnten, während andere Bereiche durch größere und/oder niedriger aufgelöste Scans effizienter erfassbar seien. Der VR800 verwendet vier 20-MP-Kameras in einer Dual-Stereo-Anordnung - für einen größeren Bereich an Messvolumen. Dies wird in einzigartiger Weise mit einer digitalen Projektionseinheit mit optischem Zoom kombiniert, die es ermöglicht, verschiedene Volumina zu messen (drei von jedem Kamerapaar) und die Auflösung innerhalb jedes Volumens zu variieren. Die Vorteile des zoomfähigen 3D-Scanners im Überblick:

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  • Einfache Anpassung von Scandetails und -größe in der Software – also keine manuellen Änderungen erforderlich;
  • Kombiniert detaillierte und größere Scans in einem Modell für schnellere Ergebnisse;
  • Schnellere Verarbeitung von Scans durch Reduzierung überschüssiger Daten ohne wichtige Details zu verlieren;
  • Ein speziell angefertigter Carbonfaserrahmen sorgt für thermische Stabilität und ermöglicht längere Intervalle zwischen den Kalibrierungen.

Scan-Workflow läuft einfacher und schneller ab

Insbesondere die Funktion Smart Snap des VR800 sorge für einen erheblich effizienteren Workflow, was selbst bei Teilen gelte, bei denen alles mit höherer Auflösung gescannt werden müsse. In diesem Modus nimmt das größere Kamerapaar ein LED-Blitz-gestütztes Ausrichtungsbild auf, während das kleinere Kamerapaar gleichzeitig einen hochauflösenden 3D-Scan durchführt. Weil jeder Scanabschnitt nun mit einem Ausrichtungsbild gepaart ist, ist das Zusammenfügen der Scandaten sowohl einfacher als auch schneller, betont Hexagon. Denn es sei so nicht mehr nötig, datenintensive, hochauflösende Scans zu überlappen, die eine hohe Verarbeitungsleistung erforderten, um ein ausgerichtetes Netz zu erhalten.

Das bringt der neue Hexagon-Scanner den Anwendern

Diese neuen Scanning-Funktionen können für ein breites Spektrum von Messanwendungen eingesetzt werden, was erhebliche Vorteilen für die Art von Teilen mit sich bringt, die üblicherweise durch additive Fertigung, im Werkzeug- und Formenbau sowie durch Gießen hergestellt werden, wie der Hersteller sagt. Unternehmen, die zum Beispiel Turbinenschaufeln vermessen, werden deutlich schneller sein als bisher. Denn das System kann Vorder- und Hinterkanten mit sehr hoher Datenauflösung scannen und für den Rest der Schaufelform Ausrichtdaten mit niedrigerer Auflösung liefern, wie es dazu heißt. Ähnlich verhalte es sich bei Bauteilen, bei denen kleine Details, die hochauflösende Daten erforderten, mit einem größeren Objekt kombiniert werden sollen, das keine so detaillierte Datenerfassung benötige, um ein genaues Modell zu erstellen. Der VR800 bietet dafür die ideale Flexibilität, diese Messungen in einem einzigen kontinuierlichen Arbeitsablauf mit einem einzigen Streifenlichtscanner durchzuführen – ohne mechanischen Einstellaufwand.

Smartes Scannen ist auch in Kombination mit Robotern möglich

Wie andere Streifenlichtscanner aus dem Hexagon-Sortiment auch, kann der VR800 mit einem Drehtisch oder einer Dreh-Kipp-Einheit gekoppelt werden, um halbautomatische Messabläufe zu ermöglichen. Der VR800 ist auch für die Integration in vollautomatische Inspektionssysteme auf Roboter- oder Cobot-Basis geeignet. Laut Hexagon kann das System ab sofort bei den örtlichen Hexagon-Vertretungen bestellt werden.

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