Stanzwerkzeuge

Normierte Stanzwerkzeugkonzepte beeinflussen die Kosten eines Stanzteils

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Einsatz von Normalien:

Werkzeugnormalien sind in vielfacher Hinsicht sowohl bei kleinen als auch bei großen Stückzahlen sehr wichtig:

  • Sie gewährleisten eine problemlose Austauschbarkeit,
  • sie können schnell wiederbeschafft werden und
  • sie bieten Kostenvorteile bei der Produktion von größeren Stückzahlen.

Werkzeugkosten:

Der Einfluss der Werkzeugkosten pro gestanztem Teil sinkt mit steigender Jahresstückzahl, da diese durch die Anzahl der gestanzten Teile dividiert werden können. Es sollten daher, natürlich der Stückzahl entsprechend verschiedene Werkzeugkonzepte zum Einsatz kommen, um immer ein optimales Verhältnis zwischen den Produktions- und den Werkzeugkosten zu erreichen. Die nachfolgenden Kriterien helfen bei der Auswahl eines optimalen Werkzeugkonzeptes:

  • Teilegeometrie:

Die Komplexität der Teilegeometrie bestimmt die Anzahl an Prozessfolgen und damit auch die Werkzeugabmessungen.

  • Verfügbare Stanzmaschine:

Die Tischgröße und Tonnage ist dafür ausschlaggebend, ob das gestanzte Produkt in einem oder in mehreren Stanzprozessen herstellbar ist.

  • Festigkeit und Materialstärke:

Diese entscheiden darüber, welches Material für die Aktivteile, wie beispielsweise für Schneid- oder Biegeelemente, eingesetzt wird.

  • Bauteilgenauigkeit:

Die Bauteilgenauigkeit kann zum Beispiel durch den Einsatz von Kugel- oder Gleitführungen beeinflusst werden. Des Weiteren kann diese auch erhöht werden, wenn ein SP-Präzisionsgestell mit der Säulenbefestigung in der Zwischenplatte eingesetzt wird.

  • Stanz- und Biegeoperationen:

Je nach Schwierigkeitsgrad der Schnitte und Biegungen müssen Schieber- oder ähnliche Zusatzkomponenten zum Einsatz kommen.

  • Jahresstückzahl:

Die Anzahl der zu produzierenden Teile entscheidet darüber, ob ein einfaches Werkzeug ausreichend ist oder ob ein optimiertes Werkzeugkonzept gewählt werden muss.

  • Häufigkeit der Rüstvorgänge:

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