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Wie wichtig diese wissenschaftlichen Erkenntnisse sind, verdeutlicht das Unternehmen Endress+Hauser. „Wir legen seit Jahren Wert auf eine hohe Fertigungstiefe. Für unser Unternehmen ist es wichtig, die Kernkompetenzen für unsere Hightech-Produkte im Unternehmen zu halten“, sagt Frank Steinhoff, Leiter Technik bei Endress+Hauser Conducta. Das Unternehmen, führender Hersteller von Messstellen und Komplettsystemen für die Flüssigkeitsanalyse, erweitert derzeit den Standort Gerlingen bei Stuttgart von einer Gesamtgeschoßfläche von 7700 m2 auf 20000 m2.
Exportquote stimuliert Produktivität ebenfalls
Doch nicht nur durch die aktive Justierung der Fertigungstiefe kann die Produktivität gesteigert werden. Die Exportquote wirkt sich laut der Studie ebenfalls auf die Produktivität aus. „Firmen, die einen großen Teil ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaften, sind erheblich produktiver als Betriebe, die ihre Abnehmer überwiegend im Inland finden“, sagte Kinkel. „Die Konkurrenz auf den internationalen Märkten scheint Anreiz für die deutschen Betriebe zu sein, ihre Produktivitätsreserven systematisch auszuschöpfen.“
Ein weiterer Stellhebel zu mehr Produktivität ist die Qualifikation der Mitarbeiter. Je mehr Akademiker im Betrieb arbeiten, desto höher ist die Wertschöpfung. „Investitionen in qualifiziertes Personal lohnen sich. Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt sollten Unternehmen auf das Wissen ihrer Mitarbeiter setzen. Werden jetzt Mitarbeiter, besonders Ingenieure, entlassen, setzen Unternehmen ihre Konkurrenzfähigkeit auf‘s Spiel“, meinte VDI-Präsident Braun.
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