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Pressenmodernisierung kann Ausbringungsleistung verdoppeln

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Zusätzlicher Stößelantrieb erhöht Geschwindigkeit des Pressenhubs

Mit diesem Antriebskonzept bewegt sich der Stößel jetzt nicht mehr gleichmäßig: Der zusätzliche Servoantrieb, der die Möglichkeit eröffnet, die Stößelgeschwindigkeit vor und nach der Umformphase frei zu programmieren, erhöht die Geschwindigkeit des Hubs. Doch während der Umformphase selbst wird der Stößel weiterhin langsam mithilfe des „alten“ Schwungradantriebs bewegt (Bild 3). Auf diese Weise kann die Produktionsleistung der Presse erheblich gesteigert werden (Bild 4).

Prinzipiell gäbe es unterschiedliche Lösungswege, um die Anforderungen der Kunden nach gesteigerter Ausbringung und reduzierten Kosten zu realisieren. So könnte ein kompletter Umbau auf ein Servosystem zwar die Ausbringung steigern, doch der gesamte Pressenantrieb müsste neu ausgelegt werden, was die Leistungsmerkmale der Presse deutlich verändert. Zudem ist diese Variante teuer und zeitintensiv. Beispielsweise wäre auch ein Umbau mit Servomotor und Zwischengetriebe möglich, doch durch das zusätzliche Getriebe würde die Presse an Dynamik verlieren.

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Pressenleistungsmerkmale bleiben unverändert

Der große Vorteil von Dualdrive im Vergleich zu anderen Modernisierungsstrategien: Die Pressenleistungsmerkmale werden nicht verändert. Das Schwungrad und die bisherige Antriebseinheit bleiben erhalten, genauso wie sämtliche Leistungsmerkmale der Presse, wie zum Beispiel die Presskraft vor dem unteren Umkehrpunkt oder das Arbeitsvermögen. Ebenso wurde am ursprünglichen Aufbau der Presse nichts verändert. Ein Eingriff in das vorhandene Rädergetriebe ist nicht notwendig.

Was sich ändert, ist hingegen die Ausbringungsleistung: Dadurch verkürzt sich die Zykluszeit, während sich die Produktvielfalt erhöht. Um die größere Leistungsfähigkeit voll auszuschöpfen, kann optional auch die Peripherie der Maschine darauf abgestimmt und modernisiert werden.

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