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CSP, einer der führenden Entwickler von Routenzügen, hat daher bei seinem Kübel-Fördersystem einen Pufferspeicher integriert. Die vollen Wagen werden hier einfach direkt hintereinander eingeschoben und von einem elektrischen Längsförderer übernommen. Um Lücken zu schließen, wie sie etwa bei schwankenden Beschickungszeiten entstehen, prüfen Sensoren, ob noch ein Leerplatz vorhanden ist, und starten erst dann den zentralen Schubtransport weiter in die Anlage. Zusätzlich stellt ein speziell gestaltetes, mechanisches Klinkensystem sicher, dass die Spänekübel nur vorwärts bewegt werden können, wenn davor noch Platz ist. Ansonsten können sich die Mitnehmer nicht an dem Wagen einhaken. Der Fahrer des Routenzugs kann so seine gesamte Ladung auf einmal abgeben und leere Wagen von einem zweiten, gegenläufigen Förderer wieder aufladen, um seine Tour sofort fortzusetzen. Die weitere Verarbeitung erledigt die Anlage selbsttätig.
Voll hin, leer zurück – und alles automatisch
Dazu nimmt am Ende der Zuführspur ein Querverschiebewagen den ersten Spänekübel in der Schlange mit Hilfe einer Hub- und Teleskopiergabel auf. Sensoren an der Gabel erkennen dabei die Größe des jeweiligen Behälters und passen die weitere Positionierung entsprechend an, so dass verschiedene Modelle auf einer Anlage in beliebiger Reihenfolge abgewickelt werden können – solange sie sich prinzipiell für das Förderkonzept eignen. CSP bietet hierfür standardmäßig drei Wagenformate mit 805 x 500 x 565 mm, mit 840 x 500 x 650 mm oder mit 910 x 500 x 800 mm an.
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