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Effiziente Abfalllogistik

Puffer für die Späneentsorgung

| Autor/ Redakteur: Sophie Kesy / Frauke Finus

Ein automatisiertes Fördersystem des Intralogistikexperten CSP Cut System Pfronstetten für Späne in der Metallbearbeitung verhindert Wartezeiten durch kontinuierliche Beschickung von Spänebrechern.

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Die vollen Spänekübel werden einfach auf den Zuführförderer geschoben, alles weitere erledigt die Anlage selbsttätig und stellt am Ende die leeren Behälter zur Abholung bereit. Selbst eine Mischung unterschiedlicher Wagengrößen ist problemlos möglich, solange die Modelle sich grundsätzlich für das Fördersystem eignen.
Die vollen Spänekübel werden einfach auf den Zuführförderer geschoben, alles weitere erledigt die Anlage selbsttätig und stellt am Ende die leeren Behälter zur Abholung bereit. Selbst eine Mischung unterschiedlicher Wagengrößen ist problemlos möglich, solange die Modelle sich grundsätzlich für das Fördersystem eignen.
( Bild: CSP )

Späne sind in der Metallbearbeitung ein allgegenwärtiges Logistikproblem, da sie übermäßig viel Platz belegen. Brecher oder Shredder zur Zerkleinerung der sperrigen Abfälle können hier Abhilfe schaffen, jedoch macht das oft unvorhersehbare Aufkommen an Spänen eine effiziente Nutzung schwierig: Mal müssen mehrere volle Wagen vor der Anlage warten, dann wieder vergeht bis zur nächsten Fuhre die Zeit ungenutzt.

Um hier einen besseren Durchsatz zu ermöglichen, hat der Intralogistikexperte CSP Cut System Pfronstetten GmbH eine Spänekübel-Förderanlage zur automatisierten Beschickung von Brecheranlagen entwickelt. Das System basiert auf einer Kombination elektrischer Längsförderer, Querverschiebewagen (QVW) und Hubeinrichtungen, mit denen die vollen Wagen in einer Pufferzone aufgereiht, nacheinander an den Zerkleinerer übergeben und die leeren Behälter wieder zur Abholung bereit gestellt werden. Auch größere Ladungen lassen sich auf diese Weise ohne zusätzlichen Personalaufwand oder Wartezeiten kontinuierlich abwickeln. Zudem verbessert der automatische Transport die Arbeitsergonomie und -sicherheit.

Sensoren prüfen eventuellen Leerplatz

In vielen Betrieben werden die Spänekübel inzwischen per Routenzug zum Brecher gebracht, was die nötigen Fahrten reduziert, allerdings auch den Fahrer oft längere Zeit aufhält: Er muss jeden Wagen einzeln zur Anlage bringen und mit dem nächsten warten, bis der vorige abgearbeitet ist – was je nach Maschine rund fünf bis zehn Minuten dauern kann. Erst wenn alle Kübel leer sind, kann er die Behälter zu den Arbeitsplätzen zurückbringen. Bei durchschnittlich fünf Wagen pro Zug summiert sich diese weitgehend ungenutzte Arbeitszeit auf knapp eine Stunde.

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