Effiziente Abfalllogistik

Puffer für die Späneentsorgung

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Der QVW bewegt den vollen Spänekübel auf einer eigenen Bahn zum Brecher beziehungsweise zur Entsorgungsanlage, während gleichzeitig die Wagen auf dem Längsförderer eine Position vorgefahren werden, so dass bereits die nächste Ladung an der Übergabestelle wartet. Sobald der Brecher über eine Schnittstelle seine Bereitschaft mitgeteilt hat, setzt der QVW den aktuellen Wagen mittels der Teleskopiereinrichtung im dortigen Aufnahmekorb ab und startet per Signal den Zerkleinerungsprozess. Dabei wird zunächst der Inhalt des Wagens in die Maschine entleert, so dass ihn das Fördersystem direkt wieder in Empfang nehmen und auf einem zweiten Längsförderer absetzen kann, auf dem die leeren Wagen für die Abholung durch den Routenzug bereit gestellt werden. Anschließend holt sich der Querverschiebewagen den nächsten vollen Kübel und der Vorgang beginnt von vorne.

Beliebig anpassbar für minimalen Entsorgungsaufwand

Der gesamte Prozess – von der Zuführung über das Umsetzen und Entleeren bis zum Abtransport – erfolgt ganz ohne menschliche Eingriffe, was nicht nur Arbeitszeit spart, sondern auch die Belastung für die Mitarbeiter deutlich reduziert. Auch Unfällen im Umgang mit den oft scharfen oder spitzen Spänen wird so vorgebeugt. Die konkrete Leistung des Spänekübelförderers und die Größe der Pufferzone werden von CSP je nach Bedarf des Anwenders bei der Konstruktion angepasst, ebenso wird das System auf den Brechertyp abgestimmt. Ein typisches Modell eignet sich zum Beispiel für sechs volle und fünf leere Behälter mit einer zulässigen Gesamtzuladung von 5,4 kN. Die Abmessungen liegen in diesem Fall bei rund 2,5 x 5,1 x 9,5 m und die Gewichtskraft bei circa 30 kN, was eine entsprechend belastbare Bodenplatte bei der Installation voraussetzt.

Gesteuert wird die ganze Anlage bequem von einem übersichtlichen Schaltschrank aus per Druckschalter oder über ein digitales Bedien-Panel. Zudem ist zum Schutz der Bediener und der Technik ein mehrstufiges Sicherheitssystem integriert, beginnend bei der Sensorik an den verschiedenen Übergabestellen. So wird beispielsweise der Austausch zwischen QVW und Brecher nicht allein durch die Kommunikation der beiden Maschinen, sondern zusätzlich über ein Sicherheitslichtgitter reguliert. Dieses gewährleistet auch dann reibungs- und gefahrlose Abläufe, wenn das System in einem Notfall manuell beschickt werden müsste. Darüber hinaus umgibt ein ineinander greifender Schutzzaun den gesamten Anlagenkomplex, der verschiedene Funktionen zur Absicherung umfasst. Meldet etwa ein Bereich eine offene Schutztür, werden automatisch auch die anderen Maschinen in diesem Sicherheitskreis kontrolliert abgeschaltet, bis der Bereich geräumt ist. Das Fördersystem entspricht zudem allen Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Maschinenrichtlinie 2066/42/EG sowie der DIN EN ISO 12100-1/-2 und der DIN EN 349.

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