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Richtige Spanntechnik macht Laserschweißen bei kleinen Losgrößen wirtschaftlich

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Nutzung von Lasermaschinen im eigenen Unternehmen schärft den Blick

Technische Entwicklung sei ein wichtiger Bestandteil bei Laservorm. „Mit dem Vorteil, die entwickelten Maschinen auch im hauseigenen Jobshop zu nutzen“, sagt Lindner, „schärfen wir den Blick für Weiterentwicklungen, welche die Arbeitsabläufe qualitativ steigern und beschleunigen.“

Im Live-Offset-Modus habe der Werker Eingriffsmöglichkeiten auf den Programmablauf, die über die Möglichkeiten einer normalen CNC hinausgingen. „Zukünftig werden klassische Bewegungsachsen und optische Scanner in die NC-Lösung integriert“, verrät der Fachmann und berichtet weiter: „Somit erweitern sich die Möglichkeiten der programmierbaren Strahlqualität. Bei Laservorm arbeiten wir bereits erfolgreich mit dieser Technologie und können auf die wachsende Nachfrage nach additiven Fertigungsprozessen reagieren.“

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Sitec Industrietechnologie konzentriere sich auf prozesssichere Gesamtsysteme zur Lasermaterialbearbeitung. Die Produktpalette reiche dabei von Laserbearbeitungszentren der Baureihe LS als Stand-alone-System bis zum automatisierten System über Lasersonderanlagen und der Fertigung von Klein- bis Großserien. Zudem unterstütze der Lasys-Aussteller den Anwender bei der Technologie- und Prozessentwicklung zum Laserschweißen, Laserschneiden, Laserhärten und Laserstrukturieren sowie zur Prototypenfertigung. Auch gebe es einen eigenen Vorrichtungsbau.

Lasys informiert auch über Perspektiven und Trends beim Laserschweißen

Auch über Zukunftsperspektiven und Trends gibt es auf der Lasys 2014 eine ganze Menge zu erfahren, wie die Messe Stuttgart verspricht. Was das Laserschweißen für Präzisions- und Mikroteile angeht, sehe LLT-Geschäftsführer Pause den Trend hin zu immer kleineren Bauteildimensionen in Verbindung mit der Optimierung der Prozesse etwa durch spezielle Strahlformungsoptiken oder spezielle Pulssteuerungen: „Und ein Feld für weitere Entwicklung sind Systeme zur Online-Überwachung des Schweißprozesses – zunehmend auch mit Rückkopplung auf die Ansteuerung der Laserparameter und der Vorschubsteuerung.“

„Auch der ‚kalte Abtrag‘ mit Ultrakurzpulslasern findet immer mehr Anwendungen in der Mikrobearbeitung“, ergänzt Sitec-Produktmanager Jens Hahn. Ihm zufolge hätten Direktdiodenlaser beständig die Strahlqualität verbessert und würden durch ihre Robustheit als effizientes Laserwerkzeug wieder attraktiv. Er ergänzt: „Ein weiterer Trend liegt in der Zunahme an Remote-Anwendungen, so dass Laserschweiß- und Laserschneidprozesse mit hochbrillanten Laserstrahlquellen stärker gefragt sind.“

Werkstoff Blech wird in der Konstruktion stärker berücksichtigt

Im Makrobearbeitungsbereich habe Weil-Vertriebsleiter Petersen beobachten können, dass der Trend, den Werkstoff Blech verstärkt in der Konstruktion zu berücksichtigen, anhält: „Damit verbindet sich die Vereinfachung von Bauteilen. Der Vorteil besteht darin, dass eine dem Belastungsfall angepasste Werkstoffwahl in Form von Materialdicke oder Werkstoffgüte – auch im Mix, getroffen werden kann. Diese ist verbunden mit einer wirtschaftlichen Herstellung solcher Blechbaugruppen durch Umformung und Laserschweißen.“

Die Aussteller der Lasys 2014 sowie Experten von namhaften Laser-Forschungsinstituten können die Wirtschaftlichkeit der Lasertechnik durch ihre Erfahrungen belegen und werden das auch innerhalb des exzellenten Rahmenprogramms, parallellaufend zur Lasys, in zahlreichen Veranstaltungen und Vorträgen sowie im Beratungszentrum Solution Center „meet the experts“ bestätigen, wie es heißt. Es sei für Jeden etwas dabei, ob Einsteiger oder fortgeschrittener Laserexperte/-anwender.

Parallel zur Lasys 2014 fänden auf dem Stuttgarter Messegelände weitere Veranstaltungen statt: die Automotive Shows Engineexpo, Vehicle Dynamics Convention, Global Automotive Components and Suppliers Expo, Automotive Testing Expo, Automotive Interiors Expo. Außerdem: die O&S, internationale Fachmesse für Oberflächen und Schichten sowie die Parts2clean, internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung.

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