Laserschweißen

Richtige Spanntechnik macht Laserschweißen bei kleinen Losgrößen wirtschaftlich

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Lasys 2014 verspricht zahlreiche Neuheiten, wie die Laserbearbeitungsmaschine LS 55P von Sitec mit automatisierter Rohrzuführung zur Herstellung medizinischer Instrumente.
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Die Lasys 2014 verspricht zahlreiche Neuheiten, wie die Laserbearbeitungsmaschine LS 55P von Sitec mit automatisierter Rohrzuführung zur Herstellung medizinischer Instrumente. (Bild: Lasys)

Das Fügen von Metallen mittels Lasertechnik setzt sich mittlerweile in vielen Bereichen durch, ob Mikro- oder Makrobearbeitung. Doch die spannende Frage, die sich viele Fertigungsunternehmen stellen müssen, ist die nach der Wirtschaftlichkeit bei kleinen Losgrößen.

Denn der Trend nach steigender Variantenvielfalt und individuellen Produkten zeichnet sich immer stärker ab. Antworten auf diese Frage verspricht der Messeveranstalter den Besuchern der Lasys 2014 vom 24. bis 26. Juni in Stuttgart.

Aussteller und Forscher teilen ihre Erfahrungen beim Laserschweißen

Es sollem unter anderem namhafte Aussteller und Forschungsinstitute vertreten sein, die Erfahrung im Laserschweißen von Metallen mitbringen und genau die Herausforderungen auf diesem Gebiet kennen – stellvertretend hier einige Ausstellerstimmen aus der Pressemitteilung: „Um die Vorzüge des Laserschweißens wie hohe Produktivität und Qualität voll ausschöpfen zu können“, so Richard Petersen, Vertriebsleiter von Weil Engineering, „ist es notwendig, die Bauteilkonstruktion den Bedürfnissen des Lasers anzupassen. Man spricht hier von der ‚lasergerechten Konstruktion‘.“ Weitere wesentliche Aspekte sieht der Fachmann in den Füge-/Stoßformen sowie in der Werkstoffauswahl. „Als große Herausforderung für das Laserschweißen gilt eine hohe Pass- und Lagegenauigkeit des Werkstücks zum Laserstrahl“, so die Erfahrung von Tommy Lindner, Produktmanager bei Laservorm. Diese Aufgabe löse das Unternehmen mit der eigens entwickelten programmierbaren Strahlqualität.

In die gleiche Richtung weist Jens Hahn, Produktmanager für Laseranlagen bei Sitec Industrietechnologie, der laut Mitteilung ebenso eine besondere Herausforderung in der Gewährleistung einer reproduzierbaren Positioniergenauigkeit des Laserstrahls zur Fügestelle sieht: „Speziell beim Einsatz hochbrillanter Laserstrahlquellen ist das Zusammenspiel von hochgenauer Mechanik, kombiniert mit in Echtzeit agierenden Qualitätsüberwachungssystemen ein Garant für hohe Stückzahlen bei konstanter Fertigungsqualität.“ Insbesondere bei schwer schweißbaren Metallen, die zu Rissanfälligkeit neigten, bestünde dem Experten zufolge die Notwendigkeit, durch eine intelligente Prozessführung und Prozessüberwachung die Qualität beim Laserschweißen zu sichern.

Rüstzeiten sind beim Laserschweißen kleiner Losgrößen wichtig

„Besonders bei kleinen Losgrößen spielen die Rüstzeiten eine wichtige Rolle“, berichtet Lindner. Für die hohen Prozessgeschwindigkeiten sei eine CNC-Bearbeitung fast unerlässlich: „Die Vorrichtung beziehungsweise der Bearbeitungstisch muss eine schnelle Bauteilentnahme und -beschickung gewährleisten, damit die automatisierten und schnellen Prozesse optimal genutzt werden.“ Dem könne sich der Vertriebsleiter von Weil Engineering nur anschließen: „Das Laserschweißen hat sich für kleine Losgrößen etabliert. Notwendig hierzu ist eine intelligente Spanntechnik, die sowohl in ihrer Flexibilität als auch in Bezug auf Umrüstzeit und Kosten diesen Anforderungen gerecht wird.

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