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Wie die Anlagen auf maximale Verfügbarkeit getrimmt werden, erläutert Thomas Büttner, Vertriebsleiter bei Robolution: „Die Gesamtverfügbarkeit der Anlagen muss größer 98 % sein. Da sich die Verfügbarkeiten aller Bestandteile der Anlage multiplizieren, ist dieses Ziel nur durch den Einsatz der besten am Markt verfügbaren Produkte zu erreichen. Natürlich muss auch die Konzeption der Anlage stimmen.”
Die jüngere der beiden Anlagen ist seit knapp zwei Jahren bei AL-KO in Betrieb. Nennenswerte Störfälle sind in dieser Zeit trotz intensivem Schichtbetrieb nicht aufgetreten. Derzeit sind auf den Anlagen knapp 100 unterschiedliche Programme für Teilevarianten hinterlegt. Die Umrüstung auf eine andere Teilevariante ist in den meisten Fällen innerhalb von fünf Minuten zu bewerkstelligen. Das Teilespektrum reicht von unterschiedlichen Kleinteilen bis zu Komponenten mit einer Maximallänge von 800 mm.
Identische Anlagen bringen zusätzliche Flexibilität
Die identische Ausführung der beiden Anlagen sieht Andreas Jehle als großen Vorteil im Fertigungsalltag: „Wir können sowohl komplette Schweißprogramme als auch Vorrichtungen jederzeit von einer Anlage auf die nächste übernehmen. Das bringt zusätzliche Flexibilität. Auch die Lager- und Ersatzteilhaltung gestaltet sich denkbar einfach. Bei einem Störfall an einer Anlage können wir auch besonders dringende Aufträge ohne Zeitverlust auf der zweiten Anlage schweißen. Auf diese Notfallstrategie mussten wir bis dato aber noch nie zurückgreifen.“
Der Einsatz von Kuka-Schweißrobotern in den Anlagen war eine Vorgabe von AL-KO. Dazu meint Thomas Büttner: „Robolution ist als Systemintegrator nicht an einen bestimmten Roboterhersteller gebunden. Kuka gehört zu den besten Schweißroboterherstellern weltweit, sodass uns die Herstellervorgabe durch den Kunden sehr gelegen kam.“
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