Walzprofilieren Rollprofilieren in höchster Vollendung gibt Blechen ein Gesicht
Am Anfang steht das Blech beziehungsweise das Band. Allmählich wird es, wie durch eine Mühle getrieben, zu einem Profil. Den Prozess nennt man Roll- oder Walzprofilieren. Die Profile werden in unterschiedlichen Längen und in einer großen Variantenvielfalt für Hunderte von Anwendungen hergestellt. Die Profilmetall GmbH im schwäbischen Hirrlingen hat sich darauf spezialisiert und gilt als führend.
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Mit einer recht hohen Geschwindigkeit wird das Blechband von der Anlage erfasst und kontinuierlich zwischen den Rollenpaaren „durchgetrieben“. Diese Rollenpaare sind in der Anlage hintereinander angeordnet – es mögen wohl zehn, zwölf oder noch mehr Rollenpaare sein – und in jeder Stufe wird das Blechband ein Stück weiter umgeformt, bis es am Ende einen fertigen Profilquerschnitt aufweist.
Walzprofilieren mit unterschiedlichen Werkstoffen
Das Verfahren, das man Roll- oder Walzprofilieren nennt, erzeugt Profile aus unterschiedlichen Werkstoffen und in beliebigen Längen. Die Profilmetall GmbH um ihre Geschäftsführer Daniela Eberspächer-Roth und Manfred Roth beherrscht den Profilierprozess und alles darum herum bestens.
Das noch recht junge Unternehmen wurde 1975 in der Nähe von Stuttgart gegründet. Damals schon stand fest, in welche Richtung die Produktion gehen sollte. So war der Name „Profilmetall“ zu diesem Zeitpunkt bereits Programm.
Spezialist für das Walzprofilieren in hoher Präzision
Als dann 1999 Daniela Eberspächer-Roth und ihr Mann Manfred Roth das Unternehmen in der zweiten Generation übernahmen, ging es rasant aufwärts. „Wir hatten damals darüber nachgedacht, was unsere künftigen Kernschwerpunkte sein sollten“, sagt Eberspächer-Roth und ergänzt: „Herausgekommen ist die Spezialisierung auf dünne Profile, Profile aus Blechen ab 0,1 mm Dicke. Es ging uns also um Profile mit hoher Präzision, dabei reicht unser Spektrum von 0,1 bis 3 mm.“
Einfach nur Profile herzustellen, das genügte den Roths nicht. Sie wollten alles, was auch nur im entferntesten Sinne mit der Blechumformung und dem Profilieren zu tun hat, wissen und beherrschen und gründeten im Jahre 2003 deshalb auch die Profil-Akademie e.V., die als technisches Forum und Wissensplattform dient. Dort treffen sich Wissenschaftler und Anwendungspraktiker von Hochschulen, Instituten, industriellen Forschungseinrichtungen oder aus dem Kunden- und Anwenderkreis zum Wissensaustausch, zu Diskussionen und referieren über neue Erkenntnisse, Erfahrungen und Technologien rund um das Rollprofilieren.
Simulation für das Walzprofilieren unentbehrlich
Das ehrgeizige und erfolgreiche Unternehmerpaar setzte vor allem in den vergangenen zehn Jahren auf weitere Investitionen. „Heute“, so Manfred Roth, „geht ja nichts mehr ohne die Simulation. Denn damit, so die Erfahrung, kann man eine Menge Zeit und somit auch Geld sparen. Und deshalb führten wir 2006 die Finite-Elemente-Analyse (FEA) ein, die vor allem der Entwicklung und Herstellung der Werkzeuge dient.“
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