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Es ist bekannt: Geld verdienen kann man nur dann, sobald sich das Biegewerkzeug bewegt und nur Gutteile produziert werden. Die Suche nach einer geeigneten Abkantpresse, mit der sich dieser Wunsch am besten erfüllen lassen würde, führte die Blechbearbeitungsexperten von Krones auf den Weg ins nahe gelegene Landshut, wo Elmar Ebner, handlungsbevollmächtigter Branch Manager Technical Center Landshut der Amada GmbH, die HD 1003 ATC NT präsentierte.
Losgröße 1 kommt sehr häufig vor
„Der erste Eindruck, den wir bekamen“, so Landendinger, „war der, dass diese Biegemaschine genau das bietet, was wir uns vorgestellt haben.“ Doch wer kauft schon die Katze im Sack? Landendinger und Schwarzbeck wollten sichergehen und wählten aus den rund 6000 unterschiedlichen Blechteilen, die in der Produktionseinheit Blech gefertigt werden, ein paar exemplarische Fälle aus.
Die Krones-Blechfertiger fuhren mit Zeichnungen und Blechteilen nach Landshut, um die Machbarkeit zu prüfen. Diesmal war der Abkantspezialist Michael Senninger mit von der Partie. Im Amada Technical Center programmierte und kantete er die Musterteile. Die Vergleichsdaten sprachen eindeutig für die Amada-Maschine. „Wir wollten keine 1000 oder 10.000 Teile machen, sondern Losgröße 1. Die kommt bei uns sehr häufig vor“, erzählt Schwarzbeck. Das bedeutet: ein Teil programmieren und fertigen. Und das funktionierte hervorragend. „Die Amada-Maschine zeigte sich hier schon als wegweisend – der Gesamtprozess passte einfach, die Maschine war schnell und präzise“, unterstreicht Landendinger.
Die Abkantpresse arbeitet derzeit noch im Zweischichtbetrieb bis alles richtig läuft. Immerhin schafften es die Krones-Blechspezialisten, innerhalb von vier bis fünf Monaten 1300 Programme auf die Maschine zu bekommen, die nach und nach weiter ergänzt werden. Die Teile, die darauf gefertigt werden, ändern sich täglich. „Es sind mindestens 20, die jeden Tag dazukommen“, sagt Landendinger.
Maschinenbediener kann Zeit während des automatischen Werkzeugwechsels für andere Aufgaben nutzen
Durch die kürzeren Rüstzeiten erzielt der Anwender einen erheblich höheren Wertschöpfungsfaktor. Dieser wird vor allem durch den automatischen Werkzeugwechsel an der Amada HD 1003 ATC NT unterstützt. Dafür steht bei Amada das ATC. Der Vorteil liegt einfach darin, dass der Maschinenbediener während des automatischen Werkzeugwechsels die Zeit für andere periphere Aufgaben nutzen kann.
„Vorher hatten wir einen Zeitverlust, indem teilweise ähnliche Teile zusammengesucht werden mussten“,. sagt Schwarzbeck. „Dies ist bei der Amada-Maschine nicht mehr erforderlich. Hier kann nach dem FIFO-Prinzip (first in – first out) abgearbeitet werden“, ergänzt er. Das bringt nochmals einen Zeitgewinn, weil dann der Werkzeugwechsel nicht allzu häufig stattfinden muss.
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