Regaltechnik Säge und Regal optimieren den Alltag eines Stahlhändlers

Quelle: Pressemitteilung von Kasto 3 min Lesedauer

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Um Kundenzufriedenheit zu erreichen, setzt der Stahlhändler Hagelauer Dewald auf ein automatisches Hochregallager von Kasto und das Sägezentrum Kastocenter Varioplus 2.

Beim Stahlhändler Hagelauer Dewald wurde neu gebaut, um die Kapazitäten zu erweitern. Das Herzstück ist ein Wabenlagersystem Unicompact 3.5 von Kasto, in dem fast 14.000 Tonnen Material gelagert werden kann. Auch Sägen von Kasto sorgen dabei für Produktivität.(Bild:  Kasto)
Beim Stahlhändler Hagelauer Dewald wurde neu gebaut, um die Kapazitäten zu erweitern. Das Herzstück ist ein Wabenlagersystem Unicompact 3.5 von Kasto, in dem fast 14.000 Tonnen Material gelagert werden kann. Auch Sägen von Kasto sorgen dabei für Produktivität.
(Bild: Kasto)

Wer bei der Hagelauer Dewald GmbH in Pleidelsheim durch den Bürotrakt das Gelände betritt, ahnt nicht, was sich alles in den Gebäuden daneben und dahinter verbirgt. Denn durch dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen Hagelauer und Dewald unter dem Dach der Lottergruppe platzten die Lager- und Produktionshallen aus allen Nähten. Die Geschäftsführung plante daraufhin, auf der limitierten Fläche jeden freien Meter für einen Neubau zu nutzen. Jetzt ragt zwischen der Verwaltung und den neuen Fertigungshallen ein 20 Meter hoher Bau hervor, in dem sich ein Hochregallager und ein Sägezentrum von Kasto befinden.

Ein besonderes Wabenlagersystem macht flexibel

Für das Wachstum des Stahlhändlers ist aber vor allem die Einrichtung in den Hallen entscheidend. Darum hat man den Lager- und Sägetechnik-Spezialisten Kasto Maschinenbau ins Boot geholt. Kasto hat die statischen Berechnungen für die Dach- und Wandunterkonstruktion sowie auch die statische Berechnung der Bodenlasten für die bauseitige Fundamenterstellung ausgeführt. Diese Expertise stellte Kasto bereits in den 1990er-Jahren mit den ersten Maschinen für Hagelauer unter Beweis, wie angemerkt wird. Später kamen ein Lager und mehrere Kreissägen des Typs Kastovariospeed C15 dazu, die noch heute gute Dienste leisten.

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Als Herzstück des Neubaus kann man das Wabenlagersystem Unicompakt 3.5 bezeichnen. Seine Gesamtlagerkapazität kommt auf fast 14.000 Tonnen. Im Endausbau sind 4.000 Kassetten möglich, die jeweils 3,5 Tonnen Lagerkapazität haben. Dieses Hochregallager nutzt der Stahlhändler, um Material zu bevorraten und die umliegenden Stationen zu versorgen. Die Mitarbeiter kommissionieren dort die Aufträge und erledigen die Anarbeitung durch Sägezuschnitte, wie es weiter heißt. Eine Besonderheit des Lagersystems in Pleidelsheim ist, dass es ebenfalls das angrenzende vollautomatisierte Sägezentrum Kastocenter Varioplus 2 über spezielle Sägekassetten und automatisch verfahrbare Längswagen vollautomatisch und mannlos mit Material versorgt. Somit konnte Kasto den Prozess von der Rohmateriallagerung über die erste Anarbeitung bis hin zur strukturierten Bereitstellung des angearbeiteten Materials in Ladeträgern durch ein Gesamtsystem automatisieren.

Zwei Kasto-Sägen vereinfachen den Stahlhandel

Mit dem Kastocenter sowie den beiden vollautomatisch angebundenen Sägemaschinen könne Hagelauer Dewald nun die Materialien flexibel und in kurzer Zeit automatisch zusägen. Der implementierte Kastosort-Roboter entnimmt dabei die gesägten Abschnitte aus der Kreissäge – einer Kastovariospeed SC 18 – und führt die Teile nach Bedarf einer Entgrateinheit zu. Anschließend sortiert der Roboter sie in die Paletten. Die Palettenumlaufeinheit stellt dem Roboter immer einen genau für das abzusortierende Material passenden Ladungsträger bereit. Außerdem führt das System kontinuierlich volle und leere Behälter im Be- und Entladebereich zu und ab. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Roboter die Zuschnitte automatisch mit einem Barcode versieht. So stünden anschließend alle Daten digital zur Verfügung. Sogar die Fertigungspapiere liegen dann schon auf den Paletten.

Die zweite Sägemaschine in Pleidelsheim ist eine Bandsäge Kastotec SC 4. Dieses nutzt Hagelauer Dewald für große Halbzeuge bis 260 Millimeter Durchmesser. Ein Plattenband positioniert die Abschnitte und schiebt sie auf die gewünschte Ablageposition, was entweder auf eine geschlossene Tischfläche oder auf Paletten geschieht.

Für die Pleidelsheimer sei das Kasto-Sägezentrum ideal, weil es sehr gut zum positionsgetriebenen Geschäft passe. Mit 100.000 Positionen und 2,5 Millionen Sägezuschnitten pro Jahr ist bei diesem Stahlhändler nicht zuletzt eine größtmögliche Flexibilität und Schnelligkeit gefordert. Die Kunden bekommen jetzt genau das Material, das sie brauchen. Das spart zum einen Lagerplatz, zum anderen müssen sich deren gut bezahlte Fachkräfte nicht mehr mit Lager- und Sägetätigkeiten beschäftigen.

Was der Kunde heute bestellt, ist morgen vor Ort

Hagelauer-Dewald-Kunden wollen quasi „Stahl in Tüten“. Und tatsächlich bestellen Maschinenbauer und andere Stahlverarbeiter vorwiegend kleine Stückzahlen. Über 60 Prozent aller Positionen verlassen von dort in einer einzelnen Palette oder Kunststoffkiste das Werk. Das neue Sägezentrum könne dabei problemlos viele verschiedene Positionen komplett automatisiert und ohne Umrüst- oder Verweilzeiten abarbeiten. Diese schnelle Verfügbarkeit ist nach Aussage der Pleidelsheimer ein Riesenfortschritt, denn was der Kunde heute bestellt, bekommt er morgen geliefert – auch wenn es nur geringe Stückzahlen sind.

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