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Presse kombiniert viele Bearbeitungen mit dem Feinschneiden
Viele Bearbeitungen, wie Senken, Prägen, Kröpfen oder Durchsetzen können in Folgeverbundwerkzeugen in der Presse mit dem Feinschneiden kombiniert werden. „Der flexible Werkzeugraum der neuen Presse mit stabilem Werkzeugtisch und großzügig dimensionierter Abstützfläche ermöglicht den Einsatz entsprechender Folgeverbundwerkzeuge“, erwähnt er einen ihm wichtigen Aspekt. A
ber auch angrenzende Prozesse wie Schleifen, Fräsen, Bohren, Härten oder die Montage werden im Haus durchgeführt. 50 weitere Maschinen oder Bearbeitungszentren für mechanische Bearbeitung oder Oberflächenbehandlung decken fast jeden Prozess ab.
„So haben wir letztlich die Kontrolle über die Qualität des Teils bei uns im Haus. Für die Ansprüche unserer Kunden ist das ganz entscheidend“, so der Maschinenbau-Ingenieur weiter. „Wir bekommen schließlich genau deshalb diese anspruchsvollen Aufträge, weil wir seit Jahren dieses hohe Qualitätsniveau bieten können.“
Feinschneiden als Kernprozess definiert
Kernprozess ist jedoch das Feinschneiden. Außer den abrissfreien Schnittflächen, die die OEMs und Tier-1-Zulieferer fordern, ist es vor allem die Kombination von Genauigkeit, reproduzierbarer Qualität und hohem Automatisierungsgrad, die die Kunden überzeugt. 1963 hat man die erste Feinschneidpresse vom Technologieführer Heinrich Schmid AG aus Jona in der Schweiz angeschafft.
„Mein Vater war 1961 in Mailand auf einer Messe auf Schmid gestoßen. Damals wie heute hat uns das Konzept von Schmid überzeugt, dass immer auch an den Werkzeugbau gedacht wird“, erläutert Scharrenbroich ein wichtiges Entscheidungskriterium. „Alle benötigten Werkzeuge sowie produktspezifische Mess- und Prüfvorrichtungen werden von uns ge-plant, konstruiert und gefertigt. Darin liegt eine unserer Kernkompetenzen. Für die Entwicklung innovativer Lösungen beschäftigen wir ein Technologieteam von Ingenieuren, Materialspezialisten und Wirtschaftsingenieuren“, lässt er nicht unerwähnt.
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