Pressen

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Schmid denkt bei seinen Pressen auch an den Werkzeugbau

Und so sorgen mit der jüngst erworbenen nagelneuen größten Schmid-Presse, einer HSR 630 X-TRA, inzwischen zehn Maschinen der Schweizer für beste Feinschneidqualität. „Das war eine der ersten unserer Großpressen mit der neuen X-TRA-Technologie“, betont Philipp Kauth, bei Schmid für die Feinschneidpressen verantwortlich. Sie verfügt über den neuen Servoantrieb, der schon in den kleineren Schwestermodellen zum Einsatz kommt und mit dem deutlich höhere Hubzahlen möglich sind.

Die Presse mit 6300 kN Presskraft ist das Spitzenmodell des Herstellers. Sie kann aus Blech vom Coil mit bis zu 80 Hüben pro Minute Teile feinschneiden. In einem Arbeitsgang entstehen präzise Werkstücke aus bis zu 17 mm dicken Blechen – „die Grenze dessen, was mit Feinschneiden möglich ist“, erklärt Kauth.

Presse erzeugt glatte, rechtwinklige Schnittflächen

Die Teile haben glatte, rechtwinkelige Schnittflächen und könnten nach dem Entgraten ohne zusätzliche Bearbeitung direkt verbaut werden. Der neuartige Servoantrieb der neuen Pressengeneration, der schon in den kleineren Schwestermodellen HSR 160 X-TRA und HSR 320 X-TRA zum Einsatz kommt, kann aufgrund kleinerer Ventilschaltzeiten und schnellerer Bewegungen sowohl im Eilgang als auch im Arbeitshub die höheren Hubzahlen erreichen. Das Vorgängermodell HSR 630, das abgelöst wurde, kam auf 45 Hübe pro Minute.

„Das war bei der Einführung 1996 sensationell und wäre auch heute noch ein Spitzenwert. Wir wollten jedoch erneut einen großen Schritt nach vorne machen“, begründet Kauth den Technologie- und Geschwindigkeitssprung. Alle Werkzeuge, die beim Vorgänger zum Einsatz kamen, können unverändert weiterverwendet werden.

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