Befestigung Schraubniet-System weist den Weg zu strukturellen Verbindungen
Eine Kombination von Schraubniet und zugehörigem Setzgerät macht die wirtschaftliche und sichere Verbindung von strukturellen Bauteilen möglich – etwa bei der Serienfertigung von Nutzfahrzeug-Aufbauten. Taktzeiten unter 2 s sollen erreichbar sein.
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Für die Montage der Böden und Wände im Nutzfahrzeugbau werden heute verschiedene Befestigungssysteme eingesetzt. Bewährt haben sich vor allem selbstbohrende Schrauben, die in einem Arbeitsgang rationell und exakt das Loch bohren und die einzelnen Bauteile sicher verbinden. Aufwändiger in der Verarbeitung sind metrische Schraubverbindungen, bei denen ein beidseitiger Zugang zur Verbindungsstelle erforderlich ist.
Strukturnieten für dynamisch beanspruchte Teile
Oftmals erfolgt die Befestigung mittels Blindniet. Dynamisch beanspruchte Teile verbindet man ebenso aufwändig mit Strukturnieten, die mit schweren und unhandlichen Nietsetzgeräten lautstark (bis 100 Dezibel) gesetzt werden. Ein weiterer Nachteil entsteht durch die korrosionsanfälligen Abscherflächen am Dorn.
Der Befestigungshersteller SFS intec präsentierte zuletzt auf der 62. Internationalen Leitmesse IAA Nutzfahrzeuge in Hannover, dass sich mit innovativer Verbindungstechnik und geringen Investitionen große Nutzenpotenziale ausschöpfen lassen – etwa bei der Serienfertigung von Nutzfahrzeugaufbauten. Unter anderm stellte das Unternehmen das neue Befestigungssystem SRB vor, das als Kombination von Schraubniet und Setzgerät eine wirtschaftliche, effiziente und sichere Verbindung von strukturellen Bauteilen ermöglicht (Bild 1).
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