Der Schweißtechnikspezialist Fronius präsentiert im September in Essen seine Innovationen, die unter anderem Schweißfehler vermeiden und dem Fachkräftemangel entgegen treten.
Fronius hat Fachkräftemangel und Ressourcenverschwendung den Kampf angesagt. Der Weldcube Navigator führt deshalb mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung durch die Schweißaufgaben. Das – und noch mehr – gibt es zur Schweissen & Schneiden.
(Bild: Fronius)
In allen Branchen steigen die Qualitätsansprüche, aber die benötigten Schweißfachkräfte sind rar. Dann kommt noch die Ressourcenschonung hinzu, was besonders bei Zusatzwerkstoffen wie Schutzgas und Energie gilt. Deshalb gelte es, Fehler beim Schweißen zu vermeiden, genauso, wie aufwendige Nacharbeit. Fronius Perfect Welding präsentiert auf der kommenden Messe Schweissen & Schneiden deshalb, wie man diesen Spagat meistert. Fronius erweitert das Schweißportfolio gleich um mehrere Möglichkeiten, mit denen gegen den Fachkräftemangel angegangen werden kann, wie es weiter heißt.
Neue Schweißsysteme entschärfen den Fachkräftemangel
Die Idee basiere darauf, mit digitaler Unterstützung die Schweißqualität zu sichern und dabei auch noch Material zu sparen. Im Fokus stünden aber auch die leichte Bedienbarkeit und im Zweifelsfall die technische Hilfe. Das gilt laut Fronius sowohl für Schweißnovizen als auch für Profis. Der Mensch mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten steht laut Fronius dabei im Mittelpunkt aller Schweißsysteme, die auf der Messe zu sehen sind. Highend-Schweißgeräte bringen etwa technisch schon alles für perfekte Schweißnähte mit. Dennoch garantiert nur eine fundierte Ausbildung, dass die Schweißer qualitativ hochwertig schweißen lernen, dass selten nachgearbeitet werden muss und dass wenig Ausschuss entsteht, wie Fronius betont. Darin liegt das größte Einsparungspotenzial mit Blick auf Zeit und Ressourcenverbrauch, heißt es. Und das zielt sowohl auf das manuelle Schweißen als auch auf automatisierte Fertigungslinien für Schweißanwendungen ab.
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Eine realitätsnahe Schweißausbildung wie nie zuvor könne mit dem Welducation Simulator genossen werden. Verpackt im Gehäuse eines handelsüblichen Schweißgeräts wird damit mit echten Schweißbrennern und besonders realitätsnaher Darstellung in Augmented Reality (AR) gearbeitet. Die zum Simulator gehörende Plattform Welducation Campus ermöglicht eine komplette Schweißausbildung auf hohem Qualitätsniveau mit Theorie, Schweißaufgaben und Wissensüberprüfung, wie Fronius erklärt. Dabei komme diese Form der Ausbildung auch schon komplett ohne Gas, Material und Zusatzdraht aus – das schont auch den Geldbeutel und natürlich die Umwelt.
Erleben Sie das „intelligente“ WIG-Kaltdrahtschweißen
Die Demonstration der neuen Fronius-WIG-Schweißmöglichkeit wird, so glaubt der Hersteller, eines der Highlights auf der Messe Schweissen & Schneiden in Essen sein. Die „iWave“ inklusive Kaltdrahtförderung und dem Welding Package TIG Dynamicwire unterstützt nämlich alle WIG-Neulinge oder wenig Geübte dabei, perfekte WIG-Schweißnähte zu erreichen. Die dynamische Drahtregelung passe dabei die Drahtvorschubgeschwindigkeit aktiv an das individuelle Schweißverhalten, die Brennerposition und die aktuellen Gegebenheiten an. So könnten sich die Schweißfachkräfte voll auf den Lichtbogen konzentrieren. Der Prozess passt sich dabei dem Menschen an, nicht umgekehrt, wie Fronius ausdrücklich betont.
Standardisiertes Schweißen mit Navigationshilfe
Zusätzlich zu einer guten Ausbildung kann nach Ansicht von Fronius auch eine Standardisierung helfen, die Qualität vom ersten bis zum letzten Bauteil beim Schweißen sicherzustellen. Und mit dem Weldcube Navigator bringe Fronius ein digitales Werkzeug auf den Markt, das Arbeitsanweisungen standardisiere und den Wissenstransfer vereinfache. Auf einem im Gerät implementierten Bildschirm werden die Schweißfachkräfte nämlich in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung durch ihre Aufgaben geführt. Das erhöhe die Schweißqualität und erleichtere beziehungsweise beschleunige das Einarbeiten und Anlernen.
Bei geringer Stückzahl punktet Schweißrobotik
Gut ausgebildete Schweißfachleute von Routinetätigkeiten zu befeien und sie optimal für anspruchsvollere Tätigkeiten einzusetzen, ist eine weitere Option im Kampf gegen den Fachkräftemangel, wie Fronius weiter ausführt. Mit der Cobot-Schweißzelle CWC-S gelinge nun der erste Schritt in Richtung Automation ganz leicht. Sie wird als kompakt und präzise sowie intuitiv zu bedienen beschrieben. Sie liefere reproduzierbare Schweißqualität rund um die Uhr und rechne sich deshalb meist schon für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Standardausstattung beinhaltet einen Fanuc-Cobot des Typs CX10 iA mit einer Reichweite von 1.249 Millimetern und einer Traglast von 10 Kilogramm. Dazu gibt es noch einen Schweißtisch mit einem Arbeitsbereich von 1.500 × 1.000 × 700 Millimetern. Selbstverständlich würde sich diese Standardausstattung nach Bedarf ergänzen lassen.
Alles ist nichts, ohne Sicherheit für Schweißfachleute
Bei all den technischen Schweißinnovationen von Fronius dürfen aber auch die Sicherheit und die Gesundheit der Fachkräfte nicht vergessen werden. Damit diesen die Arbeit leichter von der Hand gehe, lege Fronius großen Wert auf die Ergonomie. Das sieht man beispielsweise bei der Entwicklung neuer Qualitätsschweißbrenner. Eine Auswahl an effektiven Schweißrauch-Absauganlagen, Frischluftsystemen und Absaugbrennern sowie Schutzbekleidung und -equipment dient dazu, die Fachkräfte vor gesundheitlichen Schäden und das Unternehmen vor Ausfallzeiten zu bewahren.
Fronius auf der Schweissen & Schneiden: Halle 3, Stand 3B55
Stand: 08.12.2025
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