Laser

Sichtbares Licht schweißt hochreflektive Werkstoffe

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Und die Laserforschung geht noch weiter

Wegen des großen Potenzials zur Prozessverbesserung und der Erschließung neuer Anwendungsfelder stellen die sichtbaren Wellenlängen für die Bayerische Laserzentrum GmbH (blz) ein höchst interessantes und aktuelles Forschungsgebiet dar. Zur Laser World of Photonics 2019 in München stellte das blz das Schweißen mit blauer Strahlung im Zuge einer Live-Demonstration vor. Dafür kam ein LDM blue der Laserline GmbH zum Einsatz, mit dem der Wärmeleitungs-Schweißprozess an Kupferbauteilen mit 0,5 mm Dicke im artgleichen Stumpfstoß gezeigt wurde (Bild 3).

Neben dem Wärmeleitungsschweißen wird am blz zukünftig auch der Einfluss sichtbarer Strahlung auf das Tiefschweißen untersucht. Dafür steht ein Laser der Reihe Trudisk 3022 (Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH) zur Verfügung, der sich derzeit im Prototypenstatus befindet. Diese Strahlquelle emittiert grüne Strahlung und stellt eine maximale Leistung von 3 kW bereit.

Alle, die sich für das Themengebiet interessieren, können sich bei blz-Veranstaltungen, wie etwa dem Technologieseminar „Laserstrahlschweißen im sichtbaren Wellenlängenbereich“ am 4. Dezember 2019 im Flughafen Nürnberg oder beim Anwendertraining „Laserstrahlschweißen von Kupfer und Aluminium“ am 10. Dezember 2019 am blz in Erlangen, über das Thema informieren. Details zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden sich auf www.blz.org/veranstaltungen. MM

* Kerstin Schaumberger M. Sc. (Energietechnik) leitet den Bereich Prozesstechnik Metalle bei der Bayerisches Laserzentrum (blz) GmbH in 91052 Erlangen, Tel. (0 91 31) 9 77 90-16, k.schaumberger@blz.org, www.blz.org

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