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Ottemeier-Anlage verarbeitet Platinen ab Losgröße 1
Die Ottemeier-Anlage verarbeitet Platinen ab Losgröße 1 und in einer großen Variantenvielfalt jeweils nacheinander. Das ist schon mal eine besondere Anforderung. Wie Ottemeier-Esken erläutert, ist das eine vollautomatische Besäumanlage für die genannten Platinen. Letztere werden dabei als Rohplatinen auf motorisch verfahrbaren Wechseltischen bereitgestellt und mithilfe eines Zwei-Achs-Portals, das mit Vakuumgreifern ausgestattet ist, auf eine Einlaufrollenbahn abgelegt.
Damit die Platinen während des laufenden Fertigungsprozesses nicht zusammenkleben, muss unter anderem eine Vereinzelung sichergestellt werden. Dies realisiert Ottemeier mit sogenannten Blechspreizmagneten, die an den Wechseltischen angeordnet sind.
Von dort gelangen die Platinen in die sogenannte Längsschnittstation, in der sie entsprechend ausgerichtet und durch spezielle Greifersysteme aufgenommen werden. Nacheinander erfolgt dann der Längsbeschnitt auf der linken und rechten Seite der Platinen.
Nur in ihren Abmessungen genaue Platinen werden weiterverarbeitet
In einer weiteren Station erfolgt im gleichen Verfahren der Querbeschnitt. Die danach fertig besäumten Platinen werden anschließend aus der Anlage gefördert, abgestapelt und der Weiterverarbeitung zugeführt, die aus den Fertigungsschritten Stanzen und Abkanten besteht.
Zur Weiterverarbeitung kommen nur Platinen, die in ihren Abmessungen genau sind. Ob dies gegeben ist, wird in erster Linie durch ein von Ottemeier selbst entwickeltes und hochdynamisches Greifersystem festgestellt.
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