Leichtbau

Tailored Tempering macht Automobile leichter und sicherer

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Presshärten und Tailored Tempering gewinnen in der Automobilindustrie ungebrochen an Bedeutung

Der Einstieg in die Presshärttechnik und das Tailored Tempering ist mit einem Riesenberg an Arbeit und Investition verbunden. Es braucht einen Ofen, genauso wie ein Handlingsystem. Das wiederum hat Einfluss auf das Fabriklayout. Die neue Werkzeugtechnologie erfordert entsprechend ausgebildete Fachkräfte, die sie optimal einsetzen und ausreizen können. Da lohnt sich ein mehr als nur kurzer Blick auf die Simulation mit Sicherheit. Letztlich hilft die Simulation die komplexen Abläufe während des Presshärtens zu verstehen und damit wettbewerbsentscheidendes Know-how aufzubauen.

Dass dies passiert, lange bevor ein Werkzeug in Eisen entsteht, kann sich nur vorteilhaft auf die Kosten und den Entwicklungsfahrplan auswirken. Das ist entscheidend, schließlich gewinnt das Presshärten und das Tailored Tempering Verfahren in der Automobilindustrie ungebrochen an Bedeutung. Kein Automobilhersteller kann sich den anhaltend wachsenden Anforderungen hinsichtlich höherer Crashsicherheit und geringerem Fahrzeuggewicht, sprich Leichtbau, entziehen. Zudem drängt die Zeit, bereits 2012 drohen Strafzahlungen beim Überschreiten gewisser Emissionsgrenzwerte.

Wie sich die Daimler AG auf den künftigen Karosseriebau vorbereitet hat, zeigen die Bilder 5, 6, 7 und 8 an Beispielen der neuen E-Klasse.

* Dr. Michael Kerausch ist Product Manager bei der Autoform Engineering Deutschland GmbH in Pfaffenhofen.

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